WikiDer > Harm de Boer

Harm de Boer
Harm de Boer
Poste hier dein selbstgemachtes Foto
Vollständiger NameHarmen de Boer
Geborenwarga, 30. Juni 1887
VerstorbenLeeuwarden, 20. Mai 1941
PartySozialdemokratische Arbeiterpartei
Religionreformiert; Nein
Funktionen
1918 - 1931;
1939 - 1941
Mitglied Gemeinderat aus Leeuwarden
1923 - 1941Mitglied Provinzstaaten von Friesland
1925 - 1930Alderman aus Leeuwarden
1930 - 1933Mitglied Repräsentantenhaus der Generalstaaten
Webseite
Portal  Portalsymbol  Politik

Harm de Boer (warga, 30. Juni1887 - Leeuwarden, 20. Mai1941) war ein Friesisch Lehrer, Propagandist und Politiker für die Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SDAP).

Harm de Boer wurde in der friesischen Warga (Idaardradeel) als Sohn des Viehzüchters und Regionalpolitikers Tiemen Martens de Boer und seiner Frau Durkje Wytsma. Nach Abschluss der Kindergarten er wurde Lehrer Pingjum (bis 1907) und Leeuwarden (1907 - 1918). 1910 heiratete er Te Stiens mit Emkje Looijenga, mit der er zwei Töchter haben würde.

Er war einige Zeit in den Regionalverbänden der SDAP (Leeuwarden und Friesland) aktiv gewesen, wo er 1913 im SDAP-Wahlkampf in Leeuwarden eine wichtige Rolle spielte und maßgeblichen Anteil am Wahlsieg der Jelle Troelstra. 1918 wechselte er vom Lehrer zum angestellten Sekretär der SDAP in der Provinz Friesland, die er bis 1936 blieb. Außerdem wurde er Stadtrat der Partei in Leeuwarden (1918 - 1931) und Mitglied des Provinzrates (1923 bis zu seinem Tod). 1925 wurde er Schulrat in Leeuwarden.

1930 trat De Boer gegen den Willen des Parteivorstands, der eine Präferenz für Wählen Sie Vorrink. In der Kammer war er unter anderem involviert in Bootsleute, Landwirtschaft, Industrie und der Friesisch. 1930 interpelliert er Minister Paul Reymer zum Ausnahmezustand in der Binnenschifffahrt. 1933 wurde er vom Landtag auf den ersten Platz der friesischen Kandidatenliste gesetzt, der Parteivorstand setzte ihn jedoch auf den zweiten Platz zurück Piet Hiemstra. Anschließend wurde er nicht wiedergewählt. Ab 1936 war er Propagandist der SDAP und von 1939 bis zu seinem Tod Stadtrat in Leeuwarden.

Neben seiner politischen Laufbahn war er auch Vorsitzender der Leeuwarder-Abteilung der Vereinigung niederländischer Lehrer, Vorstandsmitglied der Niederländischer Verband zur Abschaffung alkoholischer Getränke, Herausgeber der Friesisches Volksblad (1923-1924), Vorstandsmitglied der Gewerkschaft der Arbeiterwohnungsbaugesellschaften und der Präsident der Ausschuss für organisierte Konsultation in Leeuwarden.