Harry Weermann (Emmen, 27. Mai1947) ist ein Niederländisch Handball-Toptrainer, Bundestrainer und ehemaliger Nationalspieler sowie Ex-Fußballdirektor.
Biografie
In seiner Jugend praktizierte Weerman Leichtathletik, Handball, Fußball und Volleyball. Mit sechzehn Jahren entschied er sich schließlich für den Handball und begann beim Verein Emmen zu spielen E&O. Er spielte bei den niederländischen Junioren und später auch 28 Mal in der Nationalmannschaft der A-Nationalmannschaft.[1]
Nach seiner Karriere als Handballer wurde Weerman Handballtrainer - der erste an der E&O-Damen, im 2. Division. Er war vier Spielzeiten lang Trainer der Niederländischen Junioren und zwei Spielzeiten der Niederländische A-Nationalmannschaft.[2] Außerdem trainierte er die Herrenmannschaft von E&O. In seiner ersten Saison 1981/82 wurde das Team Meister der North First Division; 1988/89, 1990/91 und 1991/92 wurde die Auswahl unter seiner Führung Meister der erste Liga. Weerman wurde daraufhin Trainer der noch sehr jungen und noch vielversprechenderen Damenmannschaft von E&O, mit der er nach der Saison 1994/95 in die Eredivisie aufstieg. Die Spielergruppe, die fast ausschließlich aus lokalen und regionalen Versprechen besteht, entwickelte sich in der Eredivisie reibungslos weiter, Preise wurden gewonnen und Vorstand, Team und Trainer strebten nach weiterer Professionalisierung. Im Laufe des Jahres 1996 hat der niederländische Handballverband dem ein Ende gesetzt. Der Verband gab grünes Licht für den superambitionierten Plan des Bundestrainers Bert Bouwer, die Nationalspieler aus dem Wettbewerb zu nehmen, um 20 Stunden pro Woche mit dem Orange-Kader trainieren und ungestört Trainingsspiele absolvieren zu können. Hauptziel: Platzierung für die 2000 Olympische Olympische Spiele In Sydney hatte das fatale Folgen für Harry Weerman: Sein Kader wurde buchstäblich halbiert. E&O könnte wieder von vorne anfangen. Es Niederländischer Handballverband machte ein Zugeständnis, aber es betraf nicht die Probleme der Damen, an denen Weerman so gnadenlos festhielt. Harry Weerman führte dann eine Handlung auf, die auf zwei Arten interpretiert werden kann. Fakt ist aber, dass der Emmerer Handballpionier deutlich machen wollte, dass ein Verband die Arbeit von Vereinstrainern und Verbänden nicht einfach ignorieren kann. Harry Weerman hat E&O verlassen.[3]
Im 1997 Weerman wurde kaufmännischer Direktor von FC Emmen. Nach einer Umstrukturierung wurde er 2004 gekündigt.[4] Später bekam er eine ähnliche Position bei E&O. Im 2005 er war wieder zeitweise Trainer der Herrenmannschaft. Auch als Co-Trainer der Herren-Nationalmannschaft und als Jugendtrainer kehrte er zum Handball-Bundesverband zurück. Im 2006 er gründete zusammen mit Monique Tijsterman das HandballAkademie auf. Von 2007 bis um 2012 Weerman war Cheftrainer der Herren-Nationalmannschaft. 2012 trat er als Bundestrainer zurück.[5] 2014 begann er wieder mit dem Training der Damen von E&O.[6] Bevor er 2019 als Co-Nationaltrainer für die Damen der niederländischen Nationalmannschaft arbeitete, war er Volontär bei der NHV.[7]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise- ↑Enzyklopädie Drenthe Online - Weerman, Harry.
- ↑Weerman geht als Handball-Nationaltrainer, Trouw, 15. April 1995
- ↑Trainer Weerman verlässt E&O, NRC, 12. Februar 1997
- ↑Henk Eising folgt auf Harry Weerman, FC Emmen, 9. Juli 2004
- ↑Weerman stoppt als Nationaltrainer Handballer, Allgemeine Zeitung, 2. Oktober 2012
- ↑Harrie Weerman und Saskia Lamberst trainieren die Damen E & O[toter Link] , handbalstartpunt.nl, 03. Juli 2014
- ↑Harrie Weerman, einer der ältesten Bundestrainer der Sportlandschaft: „Ich bin Baujahr 1947. Das sind die Starken“, de Volkskrant, 19. Februar 2019
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