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Hartspierweefsel
Herzmuskelgewebe
Textus Muscularis Cardiacus
Herzmuskelgewebe ist gestreift, funktioniert aber autonom
Synonyme
NiederländischHerzmuskelgewebe
Portal  Portalsymbol  Biologie

Es Herzmuskelgewebe[1] oder textus muscularis striatus cardus[2] ist das Muskelgewebe der Herzmuskel. Das Herzmuskelgewebe hat histologisch beide Eigenschaften von quergestreiftes Muskelgewebe ab glattes Muskelgewebe. Das Herzmuskelgewebe liegt zwischen den Endokard, die innerste Schicht und die Herzbeutel, die äußere Schicht. Es entsteht während der embryonal Entwicklung aus dem viszeralMesodermie.

Gekreuzt und autonom

Das Herzmuskelgewebe hat eine Querstreifung und auch die Länge des Sarkomere entspricht quergestreiftem Muskelgewebe. Im Gegensatz zum quergestreiften Muskelgewebe besitzt das Herzmuskelgewebe nur ein bis zwei Kerne pro Zelle. Wie bei der glatten Muskulatur liegen die Kerne zentral in der Zelle. Eine Besonderheit des Herzmuskelgewebes ist die Interkalarscheiben. Diese Scheiben stehen senkrecht zur Längsrichtung der verschiedenen Herzmuskelfasern.

Herzmuskelgewebe enthält bis zu 35% Mitochondrien, was den hohen Energiebedarf dieses Gewebes widerspiegelt.

Myokarditis ist Entzündung des Herzmuskels.

Literatur Referenzen

  1. Everdingen, J.J.E. van, Eerenbeemt, A.M.M. van den (2012). Pinkhof Medizinisches Wörterbuch (12. Auflage). Holz: Bohn Stafleu Van Loghum
  2. Föderatives Internationales Komitee für anatomische Terminologie (FICAT) (2005). Terminologie Histologica. Internationale Begriffe für Humanzytologie und Histologie. Philadelphia/Baltimore/New York/London/Buenos Aires/Hongkong/Sydney/Tokio: Wolter Kluwers-Lippincott Williams & Wilkins