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Henk Ruijter
Henk Ruijter
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Allgemeine Information
Vollständiger NameHenricus (Henk) Ruijter
Geborenjisp, 14. Mai1893
Verstorben12. Juni1946
PartyRKSP, KVP
Portal  Portalsymbol  Politik
Die Niederlande

Henricus (Henk) Ruijter (jisp, 14. Mai189312. Juni1946) war ein NiederländischPolitiker. Ruijter wurde als Sohn eines Bauern geboren. Er begann seine Karriere als Redakteur/Reporter bei 'Ons Blad' in Alkmaar. 1916 trat er als Angestellter in den römisch-katholischen Diözesan-Landwirtschafts- und Gartenbauverband (DLTB) in Leiden ein und wurde 1918 zum Sekretär ernannt. 1921 setzte Ruijter seine Karriere als leitender Beamter beim Erzdiözesanen Bauern- und Gärtnerverband (ABTB) in Arnheim fort. 1928 wurde er zum Generalsekretär der ABTB ernannt, in dieser Funktion war er auch mit Propaganda betraut. Ruijter hatte diese Position bis zu seinem Tod im Jahr 1946 inne. Zu seinen Nebenpositionen gehörte die des Chefredakteurs der Boeren-en Tuindersblad. Um 1938 war Ruijter auch Sekretär der Organisation für landwirtschaftliche Krisen in Nordholland.

Der sozial engagierte Landarbeiter und Vater von 14 Kindern war bis 22.12.1945 Mitglied der RKSP.Römisch-katholische Staatspartei) und dann vom KVP (Katholische Volkspartei). Am 20. September 1932 wurde Ruijter zum Senator gewählt und nahm einen Sitz im Erstes Zimmer der Generalstaaten. Hier fungierte er als landwirtschaftlicher Sprecher der RKSP-Fraktion. Am 8. Juni 1937 wurde Ruijter als Mitglied der Repräsentantenhaus der Generalstaaten. Bis zum 4. Juni 1946 war er hauptsächlich in den Bereichen Landwirtschaft und Wirtschaft tätig. Im Jahr 1926 wurde Ruijter das Verdienstkreuz des Roten Kreuzes für seinen Einsatz nach der Sturmkatastrophe, die Borculo am 10. August 1925 heimsuchte, verliehen. Am 30. August 1928 wurde er zudem zum Ritter des Ordens von Oranien-Nassau ernannt.

Am 1. März 1939 wurde Ruijter landesweit als Abgeordneter bekannt, nachdem er in einen Handgemenge mit verwickelt war Rost van Tonningen, Parteivorsitzender der NS B Dieser wollte in einem Interview die Affäre-Oss erhielt aber keine Unterstützung dafür. Wegen Unruhen wurde Rost angewiesen, den Konferenzraum zu verlassen. Ruijter stellte sich offen gegen Rost van Tonningen und nannte ihn nach dem Treffen a Verräter. Ruijter wurde später in diesem Jahr dafür angeklagt und vom Haager Gericht zu einer Geldstrafe von 25 Gulden verurteilt.[1]

1946 wurde Ruijter als Mitglied des Repräsentantenhauses wiedergewählt. Seinen Termin nahm er jedoch krankheitsbedingt nicht an. Am 12. Juni 1946, kurz nach seiner Wiederwahl, starb er an Krebs. Er wurde auf dem Friedhof begraben Moskaua in Arnheim wurde der Grabstein -mit dem Bild des Heiligen Isidor- entworfen von Auguste Manche.[2]