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Henri Daalhoff

Hermanus Antonius (Henri) van Daalhoff (Haarlem, 30. Dezember1867 - 25. November1953) war ein Holländer Maler. Er war selbst erlernt. Er malte Stillleben und vor allem viele Gebäude (Bauernhöfe) und Landschaften.

Seine Arbeiten sind in verschiedenen niederländischen Museen vertreten, darunter das Stadtmuseum Den Haag und der Kröller-Müller-Museum.

Van Daalhof wurde in Haarlem geboren. Mit 17 zog er nach Führen, wo er in seiner Freizeit zu malen begann und im Alter von 22 Jahren in Amsterdam Bäcker, später lebte und arbeitete er hauptsächlich in Den Haag. Selbst gebildet, aber in seiner Frühzeit stark beeinflusst von H. P. Bremmer. Er malte Stillleben, Stadtansichten, aber vor allem Landschaften und Bauernhöfe in einem für ihn eigentümlichen, verschwommen-pointillistischen Stil.

Tatsächlich hat Van Daalhof die Welt, in die er geboren wurde, nie so sehr gemalt wie die Welt, die in ihm geboren wurde. Er war ein eigenartiger Maler. Auf ahnungslose und schnörkellose Weise hat er eine Inszenierung geschaffen, die von einer authentischen Berufung zeugt. Werk einer ruhigen, poetischen Atmosphäre.

Van Daalhoffs Symbolik hat eine starke Verbindung zu Symbolen und Themen wie der fatalen und der unschuldigen Frau, Anarchie und Arbeit. Aber auch unberührte Landschaften sind Themen, die bei Daalhoff zu finden sind.

In der Daalhoff-Biographie von Annelies Lincewicz (Leiden, 1990) wird über den Charakter von Daalhoffs Oeuvre berichtet: „Bemerkenswert in Daalhoffs Kunst ist die Verwendung zarter, warmer Farben, weich fließende, verblasste, selten scharf begrenzte Formen, sanft gewellte Linien und die Vermeidung starker Hell-Dunkel-Kontraste. Mit diesen stilistischen Mitteln gelingt es dem Künstler, eine verträumte, poetische Stimmung zu erzeugen friedliche Stille."

Galerie

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Verweise

  1. Bilder aus Sondersammlungen, Universitätsbibliothek Leiden