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Herman II van Hessen
Hermann II. von Hessen
1341-1413
Landgraf von Hessen
Zusammen mit Heinrich II (1367-1376)
Zeitspanne1367-1413
VorgängerHeinrich II und Otto II
NachfolgerLouis I
VaterLudwig von Hessen
MutterElisabeth von Sponheim

Hermann II. von Hessen Spitzname der Gelehrte (Grebenstein, Über 1341 - 24. Mai1413) war Landgraf von 1367 bis 1413 Hessen. Er gehörte zu den Haus Hessen.

Lebenszyklus

Hermann II. war der Sohn von Ludwig von Hessen und Elisabeth von Sponheim. Sein Vater war ein jüngerer Bruder von Landgraaf Heinrich II. von Hessen.

Hermann studierte in Paris und in Prag. Nach dem Tod seiner Cousine Otto II, Sohn von Hendrik II. und Landgraf von Hessen, wurde Hermann II. 1367 von seinem Onkel zum Landgrafen und Erben von Hessen ernannt. Nach dem Tod von Hermann II. im Jahr 1376 wurde er ein vollwertiger Landgraf.

Während seiner Regierungszeit wurde die Hauptstadt der Landgrafschaft Hessen und seine eigene durch den Sterner Krieg gegen Braunschweig-Göttingen. Nachdem er ein vollwertiger Landgraf geworden war, beschloss Hermann, Hessens Hauptstadt noch mehr zu vergrößern, indem er eine Steuer auf alle importierten Lebensmittel, Kleidung und Hardware einführte. Diese Steuer machte jedoch die Städte und den Landadel unzufrieden. Am 11. Januar 1377 haben Vertreter aller Städte in Niederhessen bei einer Sitzung im Rathaus von Kassel diese Steuer unter keinen Umständen zu zahlen. 1378 bildeten diese Städte einen Bund, dem sich der Landadel anschloss. Dann belagerte der Landadlig die Burg des Landgrafen. Nach Vermittlung durch Landgraaf Balthasar von Thüringen im Mai 1378 wurde schließlich ein Kompromiss erzielt.

Dies hielt Herman jedoch nicht davon ab, 1384 eine neue Verfassung einzuführen, die Kassels vollständige Autonomie aufhob und sich zum absoluten Herrscher der Stadt machte. Die Kasseler Bürger wandten sich daraufhin erneut an Landgraf Balthasar von Thüringen, der zusammen mit Herzog Otto I. von Braunschweig-Göttingen und Bischof Adolf I. von Mainz bildete ein Bündnis gegen Landgraf Hermann II. von Hessen. Die alliierten Truppen griffen die Stadt Kassel dreimal an, jedoch jedes Mal ohne Erfolg. Die Situation verschlechterte sich jedoch, als Bischof Adolf I. von Mainz 1390 starb und 1394 er Frankfurt am Main ein Friedensvertrag mit seinem Nachfolger Konseil II von Weinsberg. 1400 endete der Krieg mit dem Vertrag von Friedberg mit Mainz und Braunschweig.

Während seiner Regierungszeit gelang es Hermann II. auch, die Landgrafschaft Hessen auszubauen. 1399 erwarb er Ulrichstein, kurz darauf gefolgt von schottisch in dem Vogelsbergkreis. 1402 erhielt er Hauneck, 1406 vacha und 1408 der östliche Teil des Landes Itter.

Hermann II. starb 1413. Er wurde im . begraben Elisabethkirche von Marburg.

Vorfahren

Vorfahren von Hermann II. von Hessen
UrgroßelternHeinrich I. von Hessen
(1244-1308)

Adelaide von Braunschweig
(1244-1274)
Otto III. von Ravensberg
(1246-1305)

Hedwig von Lippe
(1238-1315)
Johann I. von Sponheim-Kreuznach
(1245-1290)

Adelheid von Leiningen-Landeck
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GroßelternOtto I. von Hessen (1272-1338)

Adelaide von Ravensberg (-1339)
Simon II. von Sponheim (1270-1336)

Elisabeth II. von Valkenburg (-)
ElternLudwig von Hessen (1305-1345)

Elisabeth von Sponheim (-)
Hermann II. von Hessen (1341-1413)

Ehen und Nachkommen

Herman heiratete am 3. Februar 1377 Johanna (1362-1383), Tochter des Grafen Johannes I. von Nassau-Weilburg. Diese Ehe blieb jedoch kinderlos. Nach Johannas Tod heiratete er am 15. Oktober 1383 erneut Margaretha (1360-1406), Tochter des Vicomte Friedrich V. von Nürnberg. Sie hatten acht Kinder: