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Hermann Nieland | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Vollständiger Name | Hermanus Jacobus Josephus Nieland | |||
| Geboren | 23. November1910 | |||
| Verstorben | 12. September1993 | |||
| Land | ||||
| Arbeit | ||||
| Genre(s) | Kirchenmusik, Klassische Musik | |||
| Beruf | Organist, Komponist, Musikpädagoge | |||
| Instrumente) | Organ | |||
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Hermanus Jacobus Josephus (Herman Nieland) (Amsterdam, 23. November1910 - bussum, 12. September1993) war ein Holländer Organist, Komponist und Musikpädagoge.
Leben
Nieland kam aus einem Musical römisch katholisch Er war der Sohn des Musiklehrers und Bäckers Johannes Harmannus Nieland und Heikina Boddema. Nieland stammte aus einer musikalischen Familie. Vater war Musiklehrer, Brüder Jan Nieland und Gerard Nieland (1906-1943) wurden ebenfalls Musiker, Cousin Eduard Nieland (1940-2009, Sohn von Gerard) war Dirigent und Autor des Buches Schlagtechnik. Er selbst war mit der deutschen Maria/Mitzi-Messe verheiratet.
Herman Nieland studierte an der Amsterdamer Konservatorium. Lehrer waren Jacob Bijster auf Orgel, Willem Andriessen am Klavier und Sem Dresden vor dem Kompositionstheorie und Musiktheorie. Nach seinem Abschluss 1931 wurde er Organist der Sint-Hubertuskapel in Amsterdam. Hier wurde er nach zwei Jahren entlassen, während dieser Zeit wechselte Nieland in die Protestantismus. Er wurde Organist der Lutherische Kirche im Haarlem und setzte sein Studium bei Anthony van der Horst (Orgel) und Ernest Willem Mulder (Komposition). 1943 erwarb er sein Solistendiplom als Organist.
Als Organist hat Herman Nieland hauptsächlich der Kirche gedient. Ab 1941 war er fester Orgelspieler in der Restaurierte evangelisch-lutherische Kirche in Amsterdam. Später war er Organist der Wilhelm der Stille Kirche und der Jerusalem-Kirche, auch in der Hauptstadt. Ab 1965 wirkte er auch als Organist des Nederlandse Protestantenbond in Bussum, 1973 wurde er erster Organist der of Alte lutherische Kirche im Spui in Amsterdam. Schließlich fungierte Nieland fast 40 Jahre lang als Organist des Bestattungsunternehmens PC-Genossenschaft in Amsterdam, als auftretender Musiker war er auch regelmäßig im Radio zu hören, sowohl bei der AVRO als die NCRV. Obwohl er keine Karriere als Pianist machte, begleitete er als Rundfunkmusiker regelmäßig Solisten am Klavier. Unter diesen Solisten waren Jo Vincent, Louis van Tulder, Annie Wood und Louis Zimmermann.
Kompositionen (Auswahl)
Herman Nieland war ein produktiver Komponist in einem gemäßigt modernen Idiom. Als Komponist blieb er bis ins hohe Alter aktiv und viele seiner Werke wurden im Radio übertragen.[1]
- Organ
- Variationswerke für Orgel, oft über kirchliche Melodien, wie:
- Fantasie über Lied 165 Wach auf, der du schläfst, und erhebe dich aus dem Doôn
- Toccata und Fuge über Hymne 113 frohe nachricht
- Nicht für kirchliche Zwecke bestimmt:
- Triumphmarsch in C-Dur
- Priere
- Symphonie (1944)
- Drei Sonaten (1935, 1954, 1970)
- Klavier
- Improvisiert'
- Träumerei (1936)
- Schneeflocken (1936)
- Improvisiert (1937)
- Burleske (1938)
- Rhapsodie (1938)
- Sonatine (1953)
- Toccata (1953)
- Freimaurersuite (1968)
- Sonate im Mozart-Stil (1970)
- Berceuse de Tamar (1974)
- Wissenswertes (1978)
- Orchester
- Bach-Variationen für Streicher
- Rhapsodie (1938) für Klavier und Orchester
- Orgelkonzert (1943)
- Concerto Religioso (1949) für Klavier und Orchester über geistliche Lieder
- Fuge für Streichorchester und Horn (1950)
- Capriccio Kommt jetzt mit Lied von süßen Tönen für Harfe und Streicher
- Tanz Hongroise; Fantasie über Lied 178 Starke Stürme können wüten
- Fantasie über Sarie Marais und Pass gut auf dich auf und zieh
- Fantasie über das Lied die sonne scheint heute in meiner seele (für welche Königin Juliana übersetzte den Text aus dem Norwegischen)
- Kammermusik
- Ciacona und Fuge (1946)
- Streichquartett (1951)
- Streichtrio (1955)
- Meditationen über ein gregorianisches Chant-Thema für Viola und Orgel
- Lieder
- Mouth Night (auf Text von Eichendorff)
- Liederzyklus zu Ostern (1948)
Pädagogische Arbeit
Nieland veröffentlichte eine Klavierschule, eine Orgelschule und war Autor von Elementare Harmonie.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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