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Hermann Teunissen | ||||
| Vollständiger Name | Hermanus Gerardus Maria Teunissen | |||
| Geboren | 16. Oktober1914 | |||
| Verstorben | 3. Januar1992 | |||
| Geburtsland | ||||
| Bekannt aus | Hymenopteren | |||
| Standardabkürzung | Teunissen | |||
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Hermanus Gerardus Maria Teunissen (Oss, 16. Oktober1914 - Nimwegen, 3. Januar1992) war ein Holländer Arzt und Entomologe.
Biografie
Teunissen hat studiert Medikamente zum Universität Leiden. 1938 schloss er sein Studium ab und trat Mobilisierung nach Limburg verlegt. Dort musste er während der Besatzung mit alliierten Soldaten operieren. Nach dem Krieg hatte er eine Praxis in Berghem.
Er interessierte sich zunächst für Archäologie und baute eine bedeutende Sammlung von Artefakten aus Limburg und Brabant auf, die sich heute im Königliches Museum für Antiquitäten ist in Leiden. Später widmete er seine Freizeit dem Studium der Hymenopteren. Er konnte mit seinem Bruder, Pfarrer J. Teunissen, der sich ebenfalls für Entomologie interessierte, zusammenarbeiten. 1972 erstellte er den zweiten Teil von Teunissens "Namensliste niederländischer Schlupfwespen (Fam. Ichneumonidae)"; Aufgrund seines arbeitsreichen Berufslebens hatte Herman Teunissen nach 1955 zu wenig Zeit für die Entomologie.
Nach seiner Pensionierung wandte er sich dem Studium der Sandbienen (Andrena) und Osminii. Dafür unternahm er mehrere Expeditionen nach Südeuropa, in die Türkei und nach Marokko. Er wurde als „wissenschaftlicher Mitarbeiter ohne Widerspruch aus der Staatskasse“ an die aan . berufen Nationalmuseum für Naturgeschichte.
Teunissen ist der wissenschaftliche Autor mehrerer Arten, darunter die SchlupfwespenHypamblys dejongi, Syndipnus lindemansi und Polyblastus tuberculatus.