WikiDer > Das Stadtmuseum


Das Stadtmuseum, damals Städtisches Museum Stellingwerff-Waerdenhof genannt, ist ein urban Museum im Hasselt.
Erläuterung
Das Museum ist in zwei aneinandergrenzenden Patrizierhäusern an der Ecke Maastrichterstraat und Guido Gezellestraat untergebracht. Der Waerdenhof wurde 1680 erbaut und die Stellingwerff (siehe Guillaume Stellingwerff), erbaut 1857. Die Stadt und ihre Bewohner werden im Museum aus historischer, politischer, folkloristischer und kulturhistorischer Perspektive beleuchtet. Der Platz, den Hasselt nacheinander in der Grafschaft Loon, es Fürstbistum Lüttich und in der aktuellen Provinz Limburg werden ebenfalls diskutiert.
Das Museum zeigt unter anderem Objekte aus der Abtei Herkenrode Ausstellung, wie die Monstranz von vergoldetSilber- diese Priorin Aleidis van Diest 1286 in Paris bestellt. Sie gilt als die älteste Monstranz der Welt.
Die Keramik nimmt in der Wirtschaftsgeschichte einen besonderen Platz ein: Das Museum zeigt eine Reihe von Schaustücken der Hasselter Keramikfabrik („Manufacture de Céramiques Décoratives de Hasselt“), die zwischen 1895 und 1954 auf dem Gelände der heutigen Bibliothek Hasselt Limburg tätig war. Es gibt auch religiöses und ziviles Silber von Hasselter Goldschmieden aus dem 17. und 18. Jahrhundert, darunter die Familien Philippen, Frederici, Sigers und Cleersnijders. Die Festlichkeiten der Virga Jesse und die Verehrung des Sakramentes der Wunder treten als Traditionen - oder lebendiges immaterielles Erbe - ins Bild, die typisch für Hasselt sind, wenn auch mit einem Netzwerk in der weiten Region. Kunst von Hasselter Künstlern ist im gesamten Museum permanent sichtbar, mit Werken von Koen Vanmechelen, Fred Eerdekens, Hugo Duchateau, Piet(er) Stockmans und Herman Blondeel.
Wechselausstellungen beleuchten Themen aus Hasselts Geschichte oder Aspekte von Hasselts Kunst. Fünfmal im Jahr werden Vorträge in der Reihe KEiK (Kunst und Erbe im Rampenlicht) gehalten und die Hessels Ouër hält den Hasselter Dialekt lebendig. Für Familien mit Kindern (6 bis 12 Jahre) bietet das Museum verschiedene Bildungsprogramme und eine Hörroute durch die Stadt.

Malerei von Beatrix van Reckhoven im Museum

Monstranz von Herkenrode (siehe Text)

Anonymes Gemälde von Maximilian Heinrich von Bayern