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Hiltrup ist der südlichste der sechs Stadtbezirke der Stadt Münster in dem Deutsche Zustand Nordrhein-Westfalen. Zum 31. Dezember 2019 betrug die Einwohnerzahl 38.247.[1]
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Der Bezirk gliedert sich in drei Bezirke:
- Hiltrup, nördlich der Dortmund-Ems-Kanal, ca. 25.750 Einwohner; die Ortskerne dieses Ortes und die Stadt Münster liegen fast sieben Kilometer voneinander entfernt.
- Berg Fidel/Vennheide, ein Hochhausviertel, das in den 1970er Jahren zwischen den Münster-Geist und das Dorf Hiltrup mit ca. 6000 Einwohnern.
- Amelsbüren (einschließlich der Weiler Südhoff, Loevelingloh und Wilbrenning), südlich des Kanals, hat knapp 6500 Einwohner.
Geschichte
Die Germanen bruteren haben nach archäologischen Forschungsergebnissen zu Beginn der Epoche einige Höfe in der Nähe des heutigen DEK bei Hiltrup bewohnt. In dem 12. Jahrhundert Hiltrup entstand um die Kirche St. Clemens. Seit 1848 hat Hiltrup eine Station an der Bahn Hamm - Emden.
Amelsbüren wurde 1137 as Amulunc Nachbarn erstmals erwähnt. 1587 wurde es von spanischen Soldaten übernommen, die an der Achtzigjähriger Krieg, zerstört. Eine spätere Katastrophe war ein großer Dorfbrand im Jahr 1816, nach dem Amelsbüren neun Jahre später komplett neu aufgebaut wurde.
Im Januar 1975 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Hiltrup im Zuge einer kommunalen Neuordnung der Stadt Münster angegliedert. Zweiter Weltkrieg ist stark gewachsen und hat den Charakter einer eigenständigen, modernen Stadt entwickelt. Der Ort hat seinen eigenen Stadthalle (Konzert- und Veranstaltungssaal) und ein kleines Regionalmuseum. Das Musik- und Clubleben ist weitgehend unabhängig vom übrigen Münsteraner Stadtgebiet.
Infrastruktur, Wirtschaft
Hiltrup bildet den südlichen Teil des Münsteraner Stadtgebietes. Wichtige Ausfallstraßen, wie die Autobahn A1 und der Autobahn A43, die sich nordwestlich von Hiltrup bei Kreuz Münster-Süd, Bahnstrecken nach Hamm[2] und zu Lünen[3] in dem Ruhrgebiet, und das Wichtige für den Versand Dortmund-Ems-Kanal (DEK) durch Hiltrup spazieren.
Auf der DEK gibt es im Hiltruper-Gebiet einige Hafenanlagen sowohl für die Freizeit- als auch für die professionelle Frachtschifffahrt.
BASF hat seinen Hauptsitz in Münster-Hiltrup und einen Produktionsstandort für den Geschäftsbereich Beschichtungen. Im Jahr 2019 arbeiteten hier rund 2.300 Menschen.
Seit 2006 ist Hiltrup Deutsches Gymnasium der Polizei, das höchste Polizeischule in ganz Deutschland verteilt. Seit 1945 befand sich hier ein ähnliches Ausbildungsinstitut mit etwas anderem Status.
Das Landwirtschaftsverlag Münster in Hiltrup ist ein großes Verlag von Fachzeitschriften im Agrarbereich. Sie gibt aber auch glänzend Zeitschrift Landlust die bei besonders vermögenden Lesern in ganz Deutschland beliebt ist.
Seit 2009 entsteht (trotz vergeblicher Proteste der Bevölkerung, insbesondere der Landwirte) in der Nähe des Autobahnkreuzes ein großes, modernes Gewerbegebiet. Hiltrup war in dieser Hinsicht einige Male in unerwünschter Weise in den Nachrichten. Eine der hier ansässigen Firmen ist nämlich die deutsche Niederlassung eines amerikanischen Laborunternehmens, die Tierversuch was nicht immer friedliche Protestaktionen für Tierschützer auslöst.
Sehenswürdigkeiten
- Die Datierung von 1160 Romantik, Römisch-katholische Alte St. Clemens-Kirche in Hiltrup.
- Die ökologisch wertvollen und daher unter Naturschutz gestellten Wälder der davert (3.000 Hektar, davon knapp 800 Hektar in der Gemeinde Münster) und die Hohe Ward gehören zu Amelsbüren und liegen südlich bzw. östlich davon. Der Davert war schon immer eine ziemlich wilde und unwirtliche Gegend. Deshalb kursieren in der Region viele Sagen, Märchen und Geistergeschichten über diese Gegend.
- St.-Sebastian-Kirche, Amelsbüren (15. Jahrhundert).
- Erholungssee Hiltruper See mit Hotel, Schwimmbad[4], Wander- und Radfahrmöglichkeiten; liegt südlich des DEK.
Bilder

Alte St. Clemens-Kirche, Hiltrup

BASF Coatings Werk (2011)

Im Wald des Davert

Der Hiltruper See

Stadtbild von Mount-Fidel
Wissenswertes
1974 wohnte es Niederländische Fußballnationalmannschaft in einem Hotel in der Nähe des Hiltruper Sees. Es nahm an der Fußball-Weltmeisterschaft 1974. Der Aufenthalt wurde durch angebliche Ausschreitungen der Spieler diskreditiert, über die in der Skandalpresse berichtet wurde, darunter die Bild-Zeitung, beschrieben wurden.[5]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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