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Hisham Mubarak | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Geboren | 1963 | |||
| Verstorben | Kairo, 12. Januar1998 | |||
| Staatsangehörigkeit | ägyptisch | |||
| Beruf | Politischer Analyst Menschenrechtsanwalt | |||
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Hisham Mubarak (1963 – Kairo, 12. Januar1998) war ein prominenter ägyptischMenschenrechtsanwalt und politischer Analyst zur Lage in Ägypten. Er war Gründer und Direktor des Zentrums für Menschenrechte und Rechtshilfe in Kairo. Posthum, im Jahr 1999, wurde die Hisham Mubarak Center for Right etabliert.[1][2]
Biografie
Mubarak hat studiert Rechte zum Universität Kairo und schloss hier 1985 seinen Abschluss ab. Während seines Studiums wurde er Mitglied der linken Studentenbewegung und setzte sich unter anderem für die Rechte der Palästinenser. Er wurde 1989 festgenommen, als er an einer Protestkundgebung für höhere Löhne für Eisen- und Stahlarbeiter teilnahm. Im Gefängnis war er gefoltert und geschlagen und wurde auf einem Ohr teilweise taub.[1]
Diese Erfahrung markierte einen Wendepunkt in seinem Leben und er beschloss, sich nach ägyptischem Recht für die Menschenrechte einzusetzen. Dafür besuchte er vertiefende Kurse bei Amnesty International im London und zwei der wenigen unabhängigen Bürgerrechtsbewegungen Ägyptens.[1]
1993 wurde Mubarak für seine Verteidigung der Menschenrechte von der Sportmarke ein internationaler Menschenrechtspreis verliehen Reebok. Mit dem Preisgeld half er 1994 beim Aufbau des Zentrums für Menschenrechts-Rechtshilfe in Kairo und wurde als dessen Direktor die treibende Kraft hinter dem Zentrum.[1][3]
Seitdem leistet das Zentrum rechtliche Unterstützung für diejenigen, denen bei Menschenrechtsverletzungen das Recht auf einen Anwalt verweigert wird. Darüber hinaus erstellt es politische Analysen und Lageskizzen sowie Berichte über Folter auf Polizeistationen und andere Menschenrechtsverletzungen.[3]
Schon bald nach seiner Gründung erweiterte sich das Zentrum um zwei Regionalbüros, in Alexandria und Assuan. Darüber hinaus half es beim Aufbau weiterer Zentren, wie 1995 mit einem Zentrum für Rechtshilfe für Frauen – 1.400 in den ersten drei Jahren – mit Unterstützung in den Bereichen Scheidung, Kinderarrest, Unterhalt und verschiedene Formen der Diskriminierung.[3]
Nach dem Massaker von Luxor im November 1997, bei dem 60 Touristen ums Leben kamen, übernahm er die Verteidigung Hunderter inhaftierter Ägypter. Während er am 12. Januar 1998 noch für einen Kunden arbeitete und einem Journalisten ein Interview gab, wurde er Stunden später in Kairo ins Krankenhaus eingeliefert. Hier starb er an diesem Abend im Alter von 35 Jahren an einem Herzinfarkt.[1]
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |