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Ecke Loos war ein niederländischer Hersteller von Sauerstoff und anderen Gasen, der 1971 als Zusammenschluss der Maschinen- und Sauerstofffabrik von Hoek in . gegründet wurde Schiedam mit der Firma Loos & Co., te Amsterdam. Beide waren Hersteller von Ausrüstung für Gase und von Gase.
Ursprungswinkel
Hoeks Maschinen- und Sauerstofffabrik ist in erster Linie das Ergebnis des Erfindungsreichtums und der Beharrlichkeit einer Person, Willem Adriaan Hoek (1880-1953). Nach einer Ingenieurausbildung in Deutschland ließ er sich 1902 als Konstrukteur in Rotterdam nieder. 1905 entwickelte er einen Dampfschlepper, der 1907 erfolgreich getestet wurde. Der Umsatz blieb jedoch weit hinter den Erwartungen zurück, Hoek konzentrierte sich dann auf Reparaturarbeiten in seiner einfachen Werkstatt. Dazu gehörten auch Luft- und Wasserstoffkompressoren der Gesellschaft Sauerstoff zu Schiedam. Hoek entwickelte auf Basis eines eigenen Systems einen HD-Kompressor und war damit auf Anhieb erfolgreich. Hoek zog auf einen Standort am Buitenhaven in Schiedam, wo er neben dem bestehenden Haus eine Fabrik errichtete. Im 1912 das Unternehmen wurde in eine Aktiengesellschaft umgewandelt: W.A. Hoeks Maschinen- und Sauerstofffabrik mit einem eingetragenen Kapital von 300.000 NLG. Der Name deutet bereits darauf hin, dass Hoek neben Kompressoren auch mit der Sauerstoffproduktion begann. Es ging schnell: 1915 zogen sie an einen neuen Standort im Wilhelminahaven in Schiedam, mit neben der Maschinenfabrik, einer Sauerstofffabrik und einer Metallgießerei. 1916 wurde das genehmigte Kapital auf 1 Mio. NLG erweitert. In der Zwischenzeit war in Amsterdam (1913) eine Sauerstofffabrik errichtet worden, gefolgt von einer in Tandjong Priok (1914).
Ausdehnungswinkel
Im Jahr 1921 erwarb Hoek eine Mehrheitsbeteiligung an der Partnerstadt und dem Industriepartner Oxygenium, der als unabhängige nv weiterbestand. Die Rentabilität von Hoek in all den Jahren zeigt sich daran, dass die dafür begebene Anleihe von einer halben Million Gulden innerhalb von zehn Jahren getilgt wurde. In der Zwischenzeit wurden sowohl in den Niederlanden als auch in Niederländisch-Ostindien Expansionsbemühungen unternommen. Nach Tandjong Priok folgten Fabriken in Surabaja und Bandoeng. Mitte der 1950er Jahre verfügte Hoek über insgesamt 14 Fabriken (zusätzlich zu den vorgenannten auch in Utrecht, Groningen, Dieren, Hengelo, Rotterdam und Den Haag) und ca. 100 Niederlassungen und Depots. Inzwischen ist es ein Familienunternehmen geblieben: Dem Gründer folgten drei Söhne: C., W.E. und H.W.G. Ecke.
G. L. Loos & Co's Factories N.V.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren auf dem niederländischen Markt für Sauerstoff und Gase verschiedene Firmen aktiv, die unter anderem in den aufstrebenden Schweißen. Einer von ihnen entstand 1890 aus dem Werk von Goossen Leendert Loos in Amsterdam etablierten Handel mit Victoria Mineralwasser. 1902 wurde die Firma Loos & Co. gegründet, die zum Handel mit Kohlendioxid und Sauerstoff gehörte. Dies führte 1920 zu einer eigenen Sauerstofffabrik in Amsterdam-Noord, am Grasweg und Distelweg. Hier wurden auch Schweißgeräte hergestellt, deren Einsatz durch Vorführungen etc. aktiv gefördert wurde. Das Nachkriegswachstum bei Loos in Amsterdam führte 1958 zur Eröffnung eines neuen Fabrikkomplexes in Amsterdam-West. Eine enge Zusammenarbeit mit der Central Ammonia Factory in Weesperkarspel führte 1962 zur Übernahme des letzteren Unternehmens, so dass flüssiges und festes Kohlendioxid in das Programm von Loos aufgenommen wurde. Der Name der Centrale Ammoniafabriek wurde dann in Loosco Centrale Koolzuurfabriek N.V. geändert.
Das fusionierte Unternehmen
Das fusionierte Unternehmen war einer von vier Gaselieferanten in den Niederlanden. Neben den Gasen (ca. 70 % des Umsatzes, seit 1967 im eigenen Werk in IJsselstein) stellten auch verwandte industrielle und medizinische Geräte her. Hoek beschäftigte mehr als 500 Mitarbeiter. Loos war stark bei Beatmungs- und Anästhesiegeräten. 1980 beschäftigte das fusionierte Unternehmen 1.100 Mitarbeiter. Die Notwendigkeit der Skalierung führte zunächst zu einer eigenen Expansion. 1980 und 1981 wurden beispielsweise zwei US-Unternehmen übernommen. 1984 schloss der Konzern mit 1.210 Mitarbeitern einen Kooperationsvertrag mit den beiden deutschen Gasriesen Linde und Messler-Griesheim. 1988 fusionierte Hoek Loos mit einem anderen großen ausländischen Hersteller, dem schwedischen AGA, Umzug in eine Filiale in botlek. Der Geschäftsbereich Medizintechnik wurde um 1990 wiederbelebt, als das fusionierte Unternehmen 1.300 Mitarbeiter hatte. Trotz dieses Wachstums (auch international: Ein Viertel des Umsatzes kam aus den USA) war Hoek Loos zu klein, um eigenständig weiterzumachen. 1992 kam es zu einem Austausch mit Linde die die Produktionsstätte in Hoogovens übernommen und sich damit an Hoek Loos beteiligt und anschließend zu einer Übernahme ausgebaut hat.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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