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Es Domain Höverheide ist ein privates Anwesen nordwestlich von Helchteren im Belgien. Die Domäne hat eine Fläche von 70 ha und liegt am Heerkensweg 2.
Geschichte
Ursprünglich ein Heidegebiet, das zum Abtei von Sint-Truiden. Das Kranichberg (ursprünglich Krähenberg) ist eine etwas höhere Sanddüne im südlichen Teil der Domäne, wo man sagt, dass die Galgen aufgestellt wurde.
Ende des 18. Jahrhunderts wurden die kirchlichen Güter und damit auch diese Heide beschlagnahmt und gingen in den Besitz der Gemeinde Helchteren über. Als Belgien eintrat 1830 unabhängig wurde, wurde eine Steuer auf unbebautes Land erhoben. Die Absicht war natürlich, den Bergbau so schnell wie möglich durchzuführen. Die steuerpflichtigen Gemeinden verkauften daher viele ihrer Ländereien an Privatpersonen. Im 1860 Senator Léon Leirens-Eliaert kaufte von der Gemeinde 550 ha Heideland. Er ließ ein Neorenaissance-Schloss im toskanischen Stil errichten sowie einige Diensthäuser. Auch ein Park in Englischer Landschaftsstil wurde errichtet. Als Produktionsholz verwendete er das Amerikanische Eiche in, als einer der ersten.
Im 1896 das Gut ging an Senator und Bankier Charles-Anne Lienart (1847-1921), der Schwiegersohn von Léon war. Über 1919 er hat angefangen zu pflanzen Föhre, zur Herstellung von Bergbau Holz. Von 1940 war auch der Schwarzkiefer gepflanzt.
Im 1921 Albert Lienart-de Coen, Sohn von Charles-Anne, wurde Eigentümer. Das Börsencrash von 1929 brachte die Familie in Schwierigkeiten und große Teile des Anwesens mussten verkauft werden. Nach dem Zweiter Weltkrieg die letzten 200 ha wurden verkauft, davon 70 ha an den Kaufmann Werner Lippens, der in 1951 zog ins Ausland und verkaufte die Domäne an seinen Cousin Luc Coolens. Die Familie Coolens besitzt die Domain noch heute.
Natur
Das Anwesen besteht hauptsächlich aus Nadelholz. Grubenholz wird nicht mehr verkauft, unter anderem wegen der Schließung der Kohlengruben, so dass das Nadelholz einer anderen Bestimmung zugeführt werden musste. Schon seit 2004 die Domäne wurde in das flämische ökologische Netzwerk aufgenommen. Durch die naturnahe Waldbewirtschaftung wird die derzeitige Nadelholz-Monokultur allmählich in einen Mischwald mit natürlichen Übergängen umgewandelt.
Wichtig sind die 20 ha Landdünen im zentralen Teil des Gebietes, die auch a also parabolische Düne befindet sich. Trotz der Vegetation ist das Relief noch deutlich sichtbar.
Brutvögel umfassen Ziegenmelker, Goldhähnchen und Feuerkrone.
Schloss und Park sind noch intakt. Der Park umfasst a Thujadreef und verschiedene exotische Bäume, darunter zwei riesige Mammutbäume.
Die Domain kann besichtigt werden, jedoch nur nach Absprache mit dem Inhaber. Eine Bedrohung geht von den Plänen aus, eine Autobahn durch das Gebiet zu bauen.