WikiDer > Homosexuell sozial
In dem Soziologie wird zum Konzept homosozial verwendet, um die gleichgeschlechtliche Assoziation anzuzeigen.
Individuell
Eine Person (oder ihr Verhalten) wird homosozial erwähnt, wenn das Mann oder Frau bevorzugt und sucht soziale Kontakte mit Gleichgesinnten Sex. Diese Kontakte sind nicht a sexuell Komponente. Zum Beispiel a heterosexuell Mann, der die Gesellschaft anderer Männer bevorzugt, kann als homosozialer Heterosexueller angesehen werden. Homosozialität impliziert weder Heterosexualität noch Homosexualität.
Gruppenspezifisch
Das Wort wird auch auf Gruppierungen angewendet; sind diese Gruppen, die typisch aus Männern oder Frauen zusammengesetzt sind, dann spricht man von schwule soziale arrangements.
Freiwillig
Eine solche homosoziale Anordnung kann entstehen, weil man sich bewusst zusammenschließt und das andere Geschlecht ausschließt. Dies kann formlos erfolgen, kann aber auch formalisiert werden, beispielsweise durch die Aufnahmepolitik eines Vereins. Beispiele sind bestimmte Stammgästegruppen aus beispielsweise einem Café oder Gruppen von Fußballfans. Ein weiteres Beispiel ist der Landfrauenverein.
Charakteristisch ist oft die Atmosphäre des „Männer untereinander“, in der Frauen nicht mit einbezogen werden; oder umgekehrt die "Nur für Damen"-Atmosphäre.
Gezwungen
Einige soziale Arrangements sind von Natur aus homosozial; Denken Sie an die Armee, Schiffe, Gefängnisse oder Klöster. Wenn ein Individuum in eine solche Situation gerät, wird dies nicht primär durch eine bewusste Entscheidung für Homosozialität verursacht. Diese Art von homosozialen Arrangements nennt man auch schwule soziale orte genannt: nicht das Individuum, sondern die Situation bestimmt die Homosozialität.
Natürlich sind die genannten Situationen in bestimmten Epochen und Kulturen nicht homosozial: Männer und Frauen arbeiten heutzutage in der niederländischen Armee zusammen.
Homosozialität und Homosexualität
Der Begriff homosozial wurde hauptsächlich von den Amsterdam Schule innerhalb der Homosexuell StudienEs wurde die Hypothese aufgestellt, dass der persönliche homosexuelle Homo Identität entstand erst, als die gruppengebunden homosoziale Arrangements befanden sich auf dem Rückzug: Der gleichgeschlechtliche Verkehr wäre dann allmählich sexualisiert worden.[1]
Eine viel ältere Theorie ist die der Notfall Homosexualität: an homosozialen Orten, insbesondere bei Männern, hätten die Gruppenmitglieder mangels Personen des anderen Geschlechts sexuelle Beziehungen zueinander eingegangen. Im 19. Jahrhundert war dies eines der Argumente für die Prostitution erlauben.[2]
Heterosozial
Das Gegenteil von homosozial ist heterosozial. Auch dieses Wort bezieht sich nicht auf sexuelle Beziehungen, sondern auf alltägliche Assoziationen. Zum Beispiel kann ein schwuler Mann die meiste Zeit (oder regelmäßig) in weiblicher Gesellschaft verbringen. Es bedeutet nicht, dass die Assoziation mit Geschlechtern vermieden wird.