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Höhenmesser ist ein Begriff, der verwendet wird, um einen Kurs in verschiedenen Sportarten zu beschreiben, wie z Radfahren, Laufen und Bergsteigen und auch in verschiedenen Formen der Erholung wie z gehen und Bergwandern. Der Begriff gibt an, wie viel man beim Absolvieren des Kurses klettert.
Anzahl
Höhenmeter werden immer kumuliert gezählt: Das Besteigen eines 500-Meter-Hügels und der erneute Abstieg werden als 500 Höhenmeter gezählt, obwohl man auf der gleichen Höhe beginnt und endet. Ein anderes Beispiel: Man steigt von 0 bis 200 Meter Höhe auf (das sind 200 Höhenmeter), dann geht man 50 Meter ab (0 Höhenmeter), dann steigt man wieder von 150 auf 250 Meter (100 Höhenmeter) auf. Zusammengerechnet ergibt das 300 Höhenmeter, manchmal abgekürzt als hm. Auch von a Schaltkreis, wo man per Saldo nicht klettert, kann ein Hinweis auf die Höhenunterschiede gegeben werden. Nur eine perfekt flache Strecke hat null Höhenmesser.
Schwere
Die Schwierigkeit einer Strecke wird nicht nur durch die Anzahl der Höhenmeter bestimmt, sondern auch durch die Distanz. Mehr Höhenmeter auf kürzerer Strecke bedeuten einen härteren Kurs. Auch der Steigungsprozentsatz der Anstiege bestimmen die Schwere.
Radfahren
Für einen ungeübten Radfahrer sind 500 Höhenmeter schon schwer. Um Fahrten von 1500 Höhenmetern und mehr zu fahren, muss man ernsthaft trainiert sein. Mehr als 3000 Höhenmeter gelten als besonders beschwerlich und eine solche Fahrt bekommt oft das Etikett Königin reiten entlang.
Bergsteigen, Wandern und Bergwandern
Die Naismith-Regel ist eine Faustregel, um abzuschätzen, wie lange eine Trajektorie zum Abschluss benötigt. Ausgangspunkte sind: ein vernünftiges körperliche Fitness, nicht zu raue Bedingungen und nicht zu lange Pausen. In der Praxis wird diese Regel als Mindestzeit verstanden, die für den Abschluss des Kurses benötigt wird, und es wurden alle Arten von Korrekturen für abweichende Bedingungen oder Fitness vorgeschlagen. William W. Naismith, ein schottischer Bergsteiger, zählte:
- eine Stunde für alle 3 Englische Meile (4,8 Kilometer, oder bequem 5 Kilometer)
- eine Stunde pro 600 Höhenmeter
Manchmal werden die Höhenmesser mit der gleichen Zeit auf die Anzahl der flachen Kilometer zurückgerechnet. Der Einfachheit halber werden die Höhenmeter dann mit dem Faktor 8 multipliziert. Eine Strecke von 20 Kilometern mit einem Anstieg von 600 Höhenmetern dauert dann etwa fünf Stunden, genauso wie eine flache Strecke von 25 Kilometern, denn 8 × 600 20.000 Meter ≈ 25.000 Meter.