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Hubert Sauvage
Haus Hubert Sauvage aus dem Süden

Hubert Sauvage (Guise, Abteilung von l'Aisne im Nordfrankreich, 30. August1973) ist ein französischsprachiger belgischer Architekt. Er ist einer der bemerkenswertesten jungen Architekten des frühen 21. Jahrhunderts.

Lebenszyklus

Sauvage studiert die Architektur im Lüttich. Mit einem eigenen Haus in Belgien hat er sich schon früh einen Namen gemacht Temploux. Sein Stil entspricht dem Stil der organisches Bauen und der anthroposophische Architektur, davon in den Niederlanden die Architekten Ton Alberts und Max van Huut die auffälligsten Vertreter sind mit der Zentrale der NMB in Amsterdam-Zuidoost und der Sitz der Gasunie in Groningen. Hubert Sauvage hat sich jedoch vor allem mit seinen Hausentwürfen manifestiert.

Auch die Philosophie hinter seinem Bau ist weniger esoterisch Seite. Er will vor allem mit dem in Belgien sehr beliebten brechen Schlüssel an der TürKonzept, bei dem zukünftigen Eigenheimbesitzern ein fertiges Haus angeboten wird, immer nach dem gleichen Grundriss, jedoch mit kleineren Anpassungen nach den Wünschen des Käufers. Bei Sauvage hingegen ist jedes Gebäude ein Unikat und sogar jeder Raum hat seine eigenen Dimensionen. Die Zwischenräume sind bei ungleich langen Wänden variabel, so dass ungleich Rechtecke entstehen und asymmetrisch Bodenflächen, wobei der Architekt stets eine klare Harmonie im Gesamtraum anstrebt. Auch die Fenster sind oft asymmetrisch geformt und sorgen oft für einen besonderen Lichteinfall. Beim Mauerwerk der Außenwände tauscht Sauvage bevorzugt das Mauerwerk in traditionellen horizontalen Linien gegen runde Linien aus. Abgewinkelte Strebepfeiler stützen das Haus. Sein eigenes Haus besitzt auch einen großen Kartoffelkeller mit Ziegelgewölbe, für den alte Mauerwerkstechniken restauriert wurden.

Die Innenwände sind aus atmungsaktivem Lehm (ähnlich dem Material, mit dem in Afrika Hütten gebaut werden) und manchmal rund oder mit abgerundeten Ecken versehen. Sauvage entwirft auch die festen Möbel mit Ornamenten, die an die Innenarchitektur des fin de siecle.Streng ist Sauvage in seiner ökologisch Annahmen. Bauen ist in erster Linie auf höchstmögliche Energieeffizienz ausgerichtet und a umweltfreundlich möglichen Ansatz. Toiletten haben keinen Wasserdurchfluss, sondern nutzen Holzgranulat oder die Umwälzung von Regenwasser. Zum Wärmedämmung Einem Gebäude wird viel Aufmerksamkeit geschenkt. Es gibt Paneele auf dem Dach für die Sammlung von Solarenergie. Außen installierte Heizkörper fangen die Windzirkulation und leiten die Energie unterirdisch zum Haus. Wenn eine Heizung vorhanden ist, wird Holzgranulat verwendet: Granulat mit einer Länge von 20 mm und einem Durchmesser von 6-10 mm, gepresst aus Holzabfällen.

Sauvage entwarf unter anderem einen Komplex aus zehn völlig unterschiedlichen Häusern, Baujahr 2005, in der Nähe seines eigenen Hauses in Temploux.

Von seinen Entwürfen für den öffentlichen Bereich sticht der polygonale Überbau eines unterirdischen Fahrradschuppens vor dem Hauptbahnhof hervor Namur auf. Diese Pavillon Velo mit Platz für 50 Leihfahrräder wurde am 13. April 2005 in Betrieb genommen.

Die Architektengenossenschaft Sauvage mit den Architekten Marc Troupin, Grégory Milquet und Delphine Beulen trägt den Namen Architektur und Natur und ist auf Passivhäuser und den sogenannten Öko-Biobau spezialisiert.

Galerie

Quelle

Eröffnung Pavillon Vélo (Seite 20)

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