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Hönne
Hönne
Länge33 km
Höhe (Quelle)437 m²
Einzugsgebiet262 km²
QuelleNeuenrade
MundFröndenberg
Fließt durchNordrhein-Westfalen
Hönne
Portal  Portalsymbol  Erdkunde

Das Hönne ist ein DeutscheFluss das stammt aus Neuenrade im Nordrhein-Westfalen.

Der etwa dreißig Kilometer lange Nebenfluss des Ruhrgebiet fließt durch die Hügel des Nordens Sauerland und die Städte balve und Menden, bevor er bei . in die Ruhr mündet Fröndenberg. Die . verläuft durch einen Teil des Tals Bundesstraße 515, sowie die Honnetalbahn, eine Eisenbahn.

Bei niedrigem Wasserstand verschwindet der Fluss manchmal ganz unter der Erde und fließt dann durch die Kalksteinhöhlen unter der Oberfläche. Dieses Phänomen wurde mehrfach untersucht, indem man dem Wasser des Flusses einen Farbstoff auftrug.

Das Tal, das der Fluss geformt hat, ist ein schmales Kalksteintal mit hohen Felsen. Landschaftlich besonders interessant ist der Abschnitt zwischen Balve und Lendringsen (Menden), wo sich der Fluss etwa 60 Meter tief in den Fluss eingeschnitten hat. Devon Kalkstein. Hier sind mehrere Höhlen entstehen, einschließlich der Balver Höhea und der Reckenhöhle. gemäß archäologisch Funde wurden in der Altsteinzeit Einige dieser Höhlen werden von Menschen als Unterschlupf genutzt. Diese Höhlen ziehen viele Touristen an.

Im und kurz nach dem Mittelalter war die Hönne ein Grenzfluss zwischen den Landkreis Mark (Westseite) und die Kurfürstentum Köln (Ostseite). Die Burg Klusenstein (1353) war eine der Festungen, die gebaut wurden, um das Tal militärisch zu kontrollieren. Im 15. bis 18. Jahrhundert wurde um dieses strategisch wichtige Tal mehrmals Krieg geführt.

Konflikt zwischen Natur-/Kulturinteresse und industriellem Bedarf

Alles in allem 1913 Es entstand die Notwendigkeit, das Hönnetal unter Naturschutz zu stellen. Vom Ende des 19. Jahrhundert waren da große in der umgebung Kalksteinbrüche 1912 war durch sie eine Bahnstrecke gelegt worden, und man wollte auch den Fels entlang des engen Tals industriell abtragen. Dann die für die wissenschaftliche Erforschung der Vorgeschichte wichtige Höhlen und die schönen Felsformationen, die von Landschaftsmalern und anderen Künstlern und von Touristen entdeckt wurden, sind für immer verloren gegangen.Die Aktion war erfolgreich. Der Kalkabbau lässt nun einen Streifen von wenigen Kilometern entlang des Flusses unberührt, was bei der Burg Klusenstein und der gegenüberliegenden Klusensteiner Mühle gut zu erkennen ist; zwei km östlich davon befindet sich heute das Gebiet des Kalksteinbruchs, das als riesiges Loch im Gebirge zu sehen ist, mittlerweile teilweise mit Wasser gefüllt. Menden (Sauerland)) und Oberrödinghausen gegenüber ist die Tallandschaft dem Kalkbergbau geopfert.

Nazi-Zeit

In diesem Bereich, an der Grenze der heutigen Gemeinden Hemer und Menden, war unter dem Nazi-Regime im Sommer von 1944 im Auftrag eines Braunkohlebergbauunternehmens der Organisation Todt ein Großprojekt für die Untertageindustrie gestartet. Eine geologische Machbarkeitsstudie hierfür war bereits 1943 mit positiver Empfehlung abgeschlossen worden. Im Sommer 1945 sollten eine Reihe von Schwerindustrien eingeführt werden, darunter eine Ölraffinerie, aus der Nähe Ruhrgebiet, die von den Alliierten wiederholt bombardiert wurde, an diesen unterirdischen und damit bombenfreien Ort (Schwalbe I) bewegt werden. Zehntausende Zwangsarbeiter, Arbeitslose und Konzentrationslager, aber auch deutsche Soldaten und Bergleute wurden zum Graben und Hacken gezwungen, oft unter menschenunwürdigen Bedingungen. Überall im Hönnetal, von balve bis um Fröndenberg, waren kleine, provisorische Arbeitslager oder einfach alleinstehende Baracken. Ende März 1945 wurde das Projekt unter alliierter militärischer Bedrohung aufgegeben. Es gab 850 Gefangene auf einem todesmarsch geschickt, mit verschiedenen Konzentrationslagern als beabsichtigtes Ziel. Als die Gefangenen das Gefängnis von verließen Werl erreicht, wurden sie von den vorrückenden Amerikanern befreit. Weitere 450 Häftlinge, die zu schwach für den Marsch waren, wurden Mitte April freigelassen. Ein Denkmal wurde errichtet, um an die mehr als 100 Todesopfer dieses Projekts zu erinnern.

Der Teil dieses Geländes, der Steinbruch Emil, der sich in der Gemeinde Hemer befindet, ist intakt geblieben und dient heute als Ausbildungsstätte der Polizei.