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Ilanit, hebräisch: (Tel Aviv, 17. September1947) ist ein israelisch Sänger, der seit den 1960er Jahren auftritt und in den 1970er Jahren in Israel ein Star war.
Ilanit wurde in Tel Aviv als geboren Hanna Drezner (חנה דרזנר). Einen Teil ihrer Kindheit verbrachte sie mit ihrer Familie in Brasilien, wo sie mit dem Brasilianer verbunden wurde und südamerikanisch rhythmische Musik. 1960 kehrte sie mit ihrer Familie nach Israel zurück und wurde bei einem Nachwuchswettbewerb entdeckt.
Der Name Ilanit wurde ihr Künstlername aus der Teilnahme am Duo "Ilan und Ilanit", zusammen mit Shlomo Tzak (später ein bekannter Produzent). Dieses Duo war in den 1960er Jahren in Israel und darüber hinaus erfolgreich und nahm drei Alben auf Hebräisch und eins auf Deutsch auf.
Top-Jahre
Am nationalen Liederfestival 1969 nahm Ilanit zum ersten Mal nach der Trennung des Duos allein teil. 1971 gewann sie das gleiche Festival mit dem Hit Rak Hajareach (nur der Mond). Eine große Hitserie sollte folgen, wie der beispiellose Gewinn des Titelsängers des Jahres siebenmal in Folge (1971-1978) beweist.
Sie vertrat Israel zweimal bei der Eurovision Songfestival. Im 1973 sie hat teilgenommen Luxemburg und belegte mit dem Song "Ey Sham" (Somewhere) den vierten Platz. Es war besonders, dass dies Israels Debüt beim Eurovision Song Contest war. Geschrieben wurde das Lied von Nurit Hirsch, die auch das Luxemburger Orchester dirigierte, was zuvor nur einmal von einer Frau beim Eurovision Song Contest gespielt wurde, der am selben Abend im Schwedisch Beitrag von weniger als einer halben Stunde früher.
Die zweite Teilnahme von Ilanit war in London im 1977 mit dem Lied: "Ahava hi shir le shnaim" (Liebe ist ein Lied für zwei) auf Platz 11. Ilanit hätte beinahe ein drittes Mal am Europäischen Liederfestival teilgenommen: in 1984 der sänger wurde intern von der IBA Israel mit dem Lied "Balalaika" zu vertreten. Der organisierende luxemburgische Sender hat es jedoch beschlossen Eurovision Song Contest 1984 an einem israelischen Gedenktag ausgestrahlt werden. Die IBA zog daraufhin ihren Antrag zurück. Ilanit war zu dieser Zeit bereits einer der beliebtesten Sänger Israels und das Lied "Balalaika" wurde ein großer Hit.
Außerhalb des Hebräischen sang Ilanit in ihren beliebten Jahren in vielen Sprachen: Deutsch, Englisch, Georgisch, Japanisch, Portugiesisch, Spanisch und Swahili, bei Konzerten weltweit. Besonders bekannt war ihre Zusammenarbeit mit dem Songwriter Ehud Herrenhaus und Komponist Nurit Hirsch. Ihre Gesamtproduktion umfasste etwa 20 Alben, hauptsächlich mit leichtem Pop und hebräischem Folk. Ihr kommerzielles Symbol sind ihre langen blonden Haare. In den 1980er Jahren begann ihre Popularität allmählich zu sinken.
Kürzlich
Ihre neuesten Alben sind ein "Brazilian Dream" (1995) mit von Ehud Manor übersetzten Liedern, eine Sammlung von fünf CDs (1999), die einige neue und bisher unveröffentlichte Lieder enthalten. Gelegentlich trat sie weiterhin auf. 2006 kam nach langer Pause ein neuer Song heraus. wenn es Eurovision Song Contest 2019 wieder auf israelischem Boden organisiert wurde, sang sie im Vorprogramm ihrer Teilnahme von 1973 einen Teil von "Ey Sham".
1973: Ilanit · 1974: Poogy · 1975: Schlomo Artzi · 1976: Schokoladen-Menta-Mastik · 1977: Ilanit · 1978: Izhar Cohen & Die Alphabeta · 1979: Gali Atari & Milch und Honig · 1981: Hakol Über Habibi · 1982: Avi Toledano · 1983: Ofra Haza · 1985: Izhar Cohen · 1986: Moti Giladi & Sarai Tzuril · 1987: Faule Hintern · 1988: Yardena Arabien · 1989: Gili & Galit · 1990: Rita · 1991: Duo Datz · 1992: Dafna Dekel · 1993: Die Shiru-Gruppe · 1995: Liora · 1998: Dana International · 1999: Eden · 2000: Tischtennis · 2001: Tal Sondak · 2002: Sarit Hadad · 2003: Lior Narkis · 2004: David D'Or · 2005: Shiri Maimon · 2006: Eddie Butler · 2007: Teepackungen · 2008: Bo'az Ma'uda · 2009: Noah & Mira Awadi · 2010: Harel Skate · 2011: Dana International · 2012: Izabo · 2013: Moran Mazoro · 2014: Mai Feingold · 2015: Nadav Guedj · 2016: Hovi Star · 2017: Imri Ziv · 2018: Netta Barzilai · 2019: Kobi Marimic · 2021: Eden Alene
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |