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Ingrid Haebler
Häbler im Keukenhof 1966, mit einer nach ihr benannten Tulpe

Ingrid Häbler (Wien, 20. Juni1929[1][2][3][4]) ist ein österreichischPianist.

Ingrid Haebler wurde geboren in Wien, zog aber mit ihren Eltern nach Polen als sie drei Monate alt war. Im Alter von sechs Jahren erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht von ihrer Mutter. Kurz darauf folgten ihre ersten Kompositionsversuche. Im Alter von elf Jahren debütierte sie als Konzertpianistin in Salzburg, wo am Anfang des Zweiter Weltkrieg zog auch mit ihrer Familie dorthin.

Haebler studierte unter anderem bei Nikita Magaloff. Sie gewann zweimal den zweiten Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb von Genf. 1954 gewann sie den ersten Preis bei einem Fernsehwettbewerb der ARD, und 1957 erhielt sie die Beethoven-Medaille der "Harriet Cohen Foundation". Sie wurde ernannt Professor zum Institut Mozarteum zu Salzburg.

Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit als Führungskraft Künstler liegt mit klassischer Klaviermusik und Kammermusik. Ihre Interpretation verschiedener Werke von Mozart gelten weithin als Meisterwerke der Interpretation und Klangfarbe. Ihr künstlerischer Zugang zu dieser Komponistin basiert auf einer natürlichen Darbietung, die von einer technisch reinen Meisterschaft und einer warmen, emotionalen Interpretation begleitet wird.

Quellen