WikiDer > Instrumentenkabel
EIN Instrumentenkabel verbindet die Bassgitarre, elektrische Gitarre oder andere elektrische Musikinstrument mit dem eingang von a Verstärker. Damit diese Verbindung reibungslos funktioniert, müssen eine Reihe von Bedingungen erfüllt sein. Zum Beispiel sollte das Signal beim Durchlaufen des Kabels nicht zu viel Verlust erleiden und das Signal sollte weitergegeben werden, ohne bestimmte Teile des Frequenzbereich geschwächt oder gestärkt werden. Mit anderen Worten: Das Signal muss möglichst originalgetreu übertragen werden. Es gibt andere Dinge, die wichtig sind. Beispielsweise muss das Kabel robust sein. Das bedeutet nicht nur, dass das Kabel stark genug sein muss, um dem Gewicht einer Person standzuhalten, sondern auch das Stehen auf dem Kabel darf das Signal nicht beeinträchtigen. Außerdem muss das Kabel so abgeschirmt sein, dass externe Signale das Signal nicht beeinflussen. Eine letzte, aber nicht unwichtige Voraussetzung ist, dass sich das Kabel auch nach intensiver Nutzung noch ordentlich aufrollen lässt.
Die erste Voraussetzung ist leicht zu erfüllen. Obwohl der Signaldraht in der Mitte eines Instrumentenkabels oft sehr dünn ist, Widerstand keine nennenswerte Rolle. Die Verstärkung nach dem Kabel ist oft so groß, dass die sehr kleinen Verluste im Kabel unwichtig sind. Wichtig ist, dass das Kabel die ganze Frequenzbereich des Instruments ausgewogen. Viele Kabel haben damit Probleme. Wichtig ist hier, dass die Kapazität des Kabels gering ist, vorzugsweise weniger als 80 pF/m.
Die Abschirmung des Kabels sorgt dafür, dass keine Störsignale aufgenommen werden. Diese Abschirmung besteht meist aus sehr vielen dünnen Kupferdrähten, die sich wie eine Hülle um die Isolierung der Signalader legen. Eine Abschirmung von 100 % ist nicht möglich, da das Kabel auch flexibel bleiben muss, jedoch ist eine Abschirmung von mehr als 90 % wünschenswert. Diese Abdichtung hängt unter anderem von der Art und Weise ab, wie die Drähte geflochten sind.

Manchmal werden "exotische" Kabel angeboten, die zu ebenso exotischen Preisen verkauft werden. OFC (sauerstofffreies Kupfer) leitet nicht besser als gewöhnliches Kupfer, ist aber für den Hersteller leichter zu verarbeiten als gewöhnliches Kupfer. Ein Fechten mit OFC ist daher Unsinn; Außerdem gibt es noch sehr wenige gute Kabel aus „normalem“ Kupfer. Silber leitet ein kleines bisschen besser als Kupfer (kaum messbar), aber einige Leute behaupten, es trotzdem zu hören. Die meisten „silbernen“ Kabel bestehen tatsächlich aus versilbertem Kupferdraht. Versilbertes Kupfer kann Probleme beim Übergang vom Kupfer- zum Silberfilm verursachen, besonders wichtig, da hohe Frequenzen in einem elektrischen Strom dazu neigen, sich entlang der Außenseite des Drahtes, dem sogenannten Hauteffekt. Da Silber einen geringeren spezifischen Widerstand als Kupfer hat, sollte der Signalverlust bei den höheren Frequenzen geringer sein, insbesondere bei längeren Längen. Dieser Skin-Effekt ist im Frequenzbereich des für den Menschen hörbaren Schalls vernachlässigbar.