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Unter dem Decknamen Intershop hatte die DDR eine Reihe von Geschäften, in denen Artikel gekauft werden konnten konvertierbare Währung und sog Forumschecks, aber nicht mit DDR-Mark.
Auf 14. Dezember1962 die DDR gründete die Handelsorganisation Intershop auf. Die Intershop-Organisation musste Währungen für die DDR. Die ersten noch mobilen Geschäfte wurden am Berlin Bahnhof Friedrichstraße. Zigaretten wurden hier hauptsächlich zu einem niedrigeren Preis als in Dan verkauft West-Berlin. Später wurde das Sortiment um alkoholische Getränke und andere Artikel erweitert. Bereits in 1962 wurde ein Umsatz von 1 Million D-Mark erreicht.
Am Anfang war der Intershop-Handel Mitropa organisiert. In dem Interhotels Zimmerservice wurde eingeführt, bei dem mit kostenloser Währung bezahlt werden konnte. Später wurde das Geschäft ausgebaut und Intershops an Grenzübergängen und entlang von Transitrouten eröffnet. Außerdem wurde das Sortiment erweitert, um neben Produkten aus dem Westen auch Produkte aus DDR-Produktion für den westlichen Markt aufzunehmen.
Bis 1974 durften Ostdeutsche keine Devisen besitzen. Ab 1979 mussten die Ostdeutschen ihre Fremdwährungen umtauschen gegen Forumschecks zum Preis von 1 DM = 1 Mark (Forum Check). 1974 gab es bereits 271 Intershops, eine Zahl, die achtzig wuchs auf 380.
Die Intershops hatten eine besondere Aufmerksamkeit des Geheimdienstes, der Stasia. Fotografieren war in den Intershops nicht erlaubt, daher sind nur wenige Fotos vorhanden.
Intershop-Software
Intershop, kurz Intershop Communications AG, ist nicht nur eine historische Handelsorganisation, sondern auch der Name einer E-Commerce-Plattform mit Ursprung in Deutschland. Diese Organisation wurde 1994 gegründet und ist an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (ISHA:FRA[1]) bemerkt. Rund fünfhundert Organisationen weltweit nutzen Intershop[2].