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Ivan Sergeevich Aksakovy (Russisch: Иван Сергеевич Аксаков) (Nadeschdino, heute Baschkortostan, 8. Oktober 1823 – Moskau, 8. Februar 1886) war ein russischer Schriftsteller und Journalist. Er war der Sohn von Sergei Aksakovy und der Bruder von Konstantin Aksakov.
Leben und Arbeiten
Ivan Aksakov studierte Rechtswissenschaften in St. Petersburg und war von 1842 bis 1852 Beamter. Danach trat er aktiv in die Slawophile von seinem Bruder Konstantin und Alexei Chomyakov, und wurde Journalist und Publizist. Seine kritische Haltung, die ihm schon als Beamter die nötigen Schwierigkeiten bereitet hatte, brachte ihn jedoch immer wieder in Konflikt mit der Zensur. Die von ihm herausgegebene Zeitung "Paroes" ("Das Segel") wurde nach nur drei Ausgaben verboten. In den 1960er Jahren arbeitete Aksakov für verschiedene führende Zeitschriften, in denen er sich immer stärker für die Panslawismus.
Als Schriftsteller ist Ivan Aksakov vor allem als Biograf seines Schwiegervaters bekannt Fjodor Tyutchevi. Er schrieb auch Gedichte, konventionell im Stil, durchdrungen von sozialem Pathos und Liebe zum Volk. Alexander Herzen 1861 nahm er einige seiner Verse in eine berühmte Anthologie von Dichtern auf, die damals in Russland verboten waren.
Literatur und Quellen
- E. Waegemans: Russische Literatur Utrecht, 1986. (Überarbeitete und aktualisierte Ausgabe: Amsterdam, Antwerpen, 2003). ISBN 90-5330-355-3
- A. Bachrach u.a.: Enzyklopädie der Weltliteratur. Büsum, 1980-1984. ISBN 90-228-4330-0
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