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Ivan Jotov Krasteva (Bulgarisch: ан Йотов Кръстев, lukovit, 1965) ist ein BulgarischPolitikwissenschaftler. Berühmt wurde er 2012 mit TED Talk.[1]
Biografie
Ivan Krastev ist der Sohn von Joto Krastev, dem Chefredakteur der Zeitung beliebte Jugend.[2] Er studierte Philosophie an der Universität von Sofia und arbeitete als Forscher an der Universität von Oxford.
Er ist Vorsitzender und Gründer der Zentrum für liberale Strategien und ständiges Mitglied der Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) in Wien.[3] Er ist auch verbunden mit der Robert Bosch GmbH Stiftung in Berlin und Mitglied der Europäischer Rat für auswärtige Beziehungen.
Von 2004 bis 2006 war er Exekutivdirektor der Internationalen Kommission für den Balkan.[4]
Nach Europa
In seinem politischen zeitgeschichtlichen Hauptwerk Nach Europa (2017) schreibt Krastev: "Die Flüchtlingskrise erwies sich als 9/11 Europas." ("Die Flüchtlingskrise entpuppte sich als Europas 9/11"). Insbesondere die Öffnung der Grenzen für Araber und Afrikaner durch die Bundesregierung im Jahr 2015 würde zu einer neuen Ost-West-Trennung führen (" Ost-West-Trennung"), die parallel in eine politische Nord-Süd-Spaltung des europäischen Kontinents zu münden droht. Die Verantwortung dafür überlässt er einer Elite, die sich den Wünschen und Institutionen der Mehrheit entfremdet hat Gesellschaft, insbesondere wenn es um das Thema Migration geht.
Politik, Wirtschaft und Bürgertum können oder wollen aus verschiedenen Gründen kaum einen unkontrollierten Zustrom von Einwanderern zu wirtschaftlichen und kulturellen Konflikten führen lassen. Krastev schreibt den Deutschen den Wunsch zu, sich mit Weltoffenheit vor den Augen der ganzen Welt von den Fesseln der eigenen Vergangenheit befreien zu wollen. Dies steht im Widerspruch zu der Sehnsucht der meisten Osteuropäer nach nationaler Souveränität und kultureller Homogenität, einem Reflex, der aus einer Abneigung gegen die internationalistische Politik stammt, die sie während der Dominanz der Sovietunion erlebt: "Nur a Europa der Nationen, kein zentralisiertes ËEuropäisches Reich hat diese Aussicht aufs Überleben."[5][6]
Veröffentlichungen
Er schrieb nicht nur für die New York Times, sondern auch mehrere Bücher.
- Scheiterndes Licht: Wie der Westen den Kalten Krieg gewann, aber den Frieden verlor (2019), zusammen mit Stephen Holmes
- Nach Europa (2017)
- Demokratie gestört. Die globale Politik auf Protest (2014)
- Im Misstrauen, dem wir vertrauen: Kann die Demokratie überleben, wenn wir unseren Führern nicht vertrauen? (2013)
- Das antiamerikanische Jahrhundert (2007) zusammen mit Alan McPherson
- Obsessionen im Wandel: Drei Essays zur Politik der Korruptionsbekämpfung (2004).
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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