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Es Kloster Iviron (griechisch: Μονή Ιβήρων, Iera Moni Iviron) ist ein griechisch orthodoxKloster in der Klosterrepublik am HalbinselAthos im Griechenland. Es rangiert hierarchisch an dritter Stelle unter den Athos-Klöstern und ist eines der zwanzig selbstverwalteten Klöster auf Athos. Der Name Iviron geht auf das alte georgische Königreich zurück Iberia (Iveria), woher die ersten Mönche kamen.
Geschichte
Iviron ist ursprünglich dem . gewidmet Himmelfahrt Mariens. Das Kloster wurde um 980 unter der Leitung von Prinz Johannes Varazvatsje, einem Beamten am Hof von King ., erbaut David IV von Georgia und später ein Mönch, sein Sohn Euthymius und sein Schwiegersohn Johannes Tornik.
Iviron war ein wichtiges Zentrum für die christliche georgische kultur, vor allem wegen der über 160 Übersetzungen von Johns Sohn, Heiliger Euthymios, der zweite Abt des Klosters (gestorben 1028). Nach dem Mongolensturm 1326 gingen die Kontakte zwischen Georgien und dem Athos-Kloster zurück, und 1355 wurde Griechisch die offizielle Sprache in Iviron. Die Bibliothek mit 2000 Handschriften, darunter bedeutende georgische Textdokumente, zeugt von der fortdauernden kulturellen Tradition des Klosters. Die Gemeinschaft des Klosters besteht aus mehr als 70 Mönche und Anfänger. Der Bau des Katholikon dauerte von 980 bis 983 und erhielt 1513 seine heutige Form. Das Gebäude gliedert sich in a dreischaliger Hornchor mit Seitenkapellen und einem Doppel Narthex (Vorhalle). Von allen Klöstern auf Athos bewahrt das Kloster Iviron die heiligsten Reliquien. Eine berühmte Ikone aus dem 9. Jahrhundert - die Panagia Portaitissa - ist auch einer der Schätze des Klosters. Es gilt als das berühmteste georgische Auslandskloster.
Literatur
- Andreas M. Wittig: Iberon (Iviron). Lexikon des Mittelalters Band 5, 1999.
- Andreas Müller: Berg Athos. Geschichte einer klösterlichen Republik. CH Beck, München 2005, S. 79-82.
- Ilma Reissner: Georgien. Geschichte – Kunst – Kultur. Herder, Freiburg ua 1989, S.31.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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