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Jaap Min (Bergen (NH), 16. September1914 – Bergen (NH), 6. Oktober1987) war ein NiederländischExpressionistMaler und Glaser.
Werdegang
Auf Anregung des Malers Matthieu Wiegman Jaap Min begann seine Ausbildung für Monumentale Kunst 1938 an der Rijksakademie im Amsterdam[1] geführt von der Johannes Hendricus Jurres und Heinrich Campendonk.
Ein Jahr später machte er eine Studienreise nach Padua und Verona, wo er die Arbeit von Massimo Campiglic und Giotto, die für den Rest seines Lebens einen großen Einfluss auf sein eigenes Werk hatte.
Nach mehreren Einsätzen in Limburg war er von 1955 bis 1961 Lehrer[2] zum Jan van Eyck Akademie zu Maastricht. Es war nicht seine glücklichste Zeit. Von Heimweh getrieben, kehrte er 1961 nach Bergen zurück. Hier arbeitete er bis zu seinem Tod stetig an zahlreichen Aufträgen und freien Arbeiten.[1]
Hauptsächlich wegen seiner römisch katholisch Hintergrund und der Einfluss seines Lehrers an der Rijksakademie Campendonk er hat viele Werke für Kirchen gemacht, wie zum Beispiel Stationen des Kreuzes (in Ölfarbe) und Buntglasfenster. Beispiele sind in der Kirche Pius X. (1968) Blanckerhofweg 15 in Alkmaar und (sein letztes monumentales Werk) im Gebäude seines Sohnes, des Architekten, zu sehen Maarten Min, entworfen H. Felicitas-Kirche im Spijkenisse. Die Pius-X.-Kirche wurde 2006 teils als liturgisches Betreuungszentrum und teils als Hospiz für Palliativpflege umfunktioniert. Das Buntglasfenster ist noch im Hospiz zu bewundern.
2019 fand die erste große Retrospektive seines Schaffens im Museum Belvédère in Heerenveen statt.
Personalien
Jaap Min ist ein Onkel der Dichterin Neeltje Maria Min.
Links
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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