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Jacob II van Gistel

Jakob II. von Gistel (ca. 1440 - 17. März1488) war mal Bürgermeister von Brügge.

Lebenszyklus

Jacob II. van Gistel, oft auch als Herr von Dudzele erwähnt, war ein Sohn von Jacob I. van Gistel und Johanna van Barbançon. Er war Ritter und Herr von Dudzele, Straten, Longueville, Hamelncourt und Geluwe.

Er heiratete Katharine van Stavele (ca. 1442 - 31. Dezember 1512). Ihre Tochter Agnès heiratete Antoine de Quiévrain, den Erben der Herrschaft von Gistel, der durch sie an die Herren von Gistel überging.

1481 war Jacob, ohne vorher Ämter im Stadtrat bekleidet zu haben, eindeutig auf Initiative der of Burgund Gericht, zum Bürgermeister der Schöffen von Brügge ernannt.

Danach, auch nach dem Tod von Maria von Burgund, die erbitterte Feinde aller Unterstützer von . waren Maximilian. Im Jahr 1483 begannen die Leute, die Besitztümer von Jacob van Gistel aufzulisten. Wenig später wurde sein Schloss in Dudzele komplett zerstört. Im März 1484 wurde sein Verwalter ermordet.

Im März 1485 befahl er Truppen, die Aufständischen anzugreifen Sperren erfolgreich gekämpft. Im September 1486 und bis September 1487 gelang ihm dank Maximilian Joos II. von Varsenare Bürgermeister der Schöffen von Brügge.

Von Mai 1486 bis März 1488 war er auch Gerichtsvollzieher der Kasselrij Veurne, wo sie sich während des Aufstands auf die Seite Maximilians gestellt hatten.

Als Maximilian am 13. Februar 1488 von den Aufständischen in Brügge inhaftiert wurde, wurde auch Jacob van Gistel am nächsten Tag festgenommen. Er wurde auf dem Markt öffentlich zu seinen Verwaltungshandlungen befragt. Zuerst bestritt er, Verbrechen begangen zu haben, aber nach der Folter gestand er. Er wurde am 17. März 1488 verurteilt und sofort enthauptet. Er wurde mit großer Ehre in Dudzele beigesetzt.

Seine Witwe ging zu Mecheln und wurde als Begleiter von companion vor Gericht zugelassen Margarete von Österreich. Sie starb am 31. Dezember 1512 in Mechelen und wurde neben ihrem Mann in Dudzele beigesetzt.

Quelle

  • Stadtarchiv Brügge, Liste der Reformen von 1358 bis 1794.

Literatur

  • André FRANCHOO, Varsenare und seine reiche Vergangenheit, Teil I, Brügge, 1971.
  • Peter DONCHE, Adlige, Vasallen und Fürstenbeamte von Flandern, 1464 - 1481 - 1495, Antwerpen, 2012.