WikiDer > Jakob I. von Osten
Jakob I. von Osten (Brügge, 1. Juli1603 - März 1-3 1671) war ein flämischBarockmaler.
Biografie
Van Oost war der Nachkomme einer großen Brügge Malerfamilie. Nach seiner ersten Ausbildung, wahrscheinlich bei seinem Bruder Frans van Oost, blieb er in Italien von 1621 bis 1628. Ab 1651 war er Stadtmaler.
Sein Oeuvre ist stark beeinflusst von Caravaggio und der italienischen Meister sowie von flämischen Künstlern wie Rubens, Anthony van Dyck und Gaspard de Crayer. Seine Hauptwerke sind Porträts und religiöse Szenen. Sie zeichnen sich durch Hell-Dunkel-Effekte, die realistische Darstellung der Figuren, die persönlichen Farben und die Stillleben-Elemente aus. Über dem Hochaltar des Kirche der Heiligen Agatha zu Landschar ist seine Die Auferstehung Jesu um zu sehen.
Jacob van Oost war mit Jacquemine van Overdille verheiratet. Sie hatten einen Sohn, Martinus. Er heiratete Maria Tollenaere und sie hatten sechs Kinder. Seine Söhne Jakob II. von Osten (1639-1713) und Wilhelm von Osten (1651-1686) wurde auch Maler.
An seinem Haus, Wapenmakersstraat 3 in Brügge, wurde eine Gedenktafel angebracht. Brügge hat auch ein Jacob van Ooststraat.
Literatur
- D. J. DE MEYER, Les Van Oost, peintres Brugeois du XVIIe siècle, Gent, 1903.
- R. A. D'HULST, Caravaggeske Einflüsse im Oeuvre von Jacob van Oost dem Älteren, Maler in Brügge, in: Genter Beiträge zur Kunstgeschichte, 1959.
- Jean-Luc MEULEMESTER, Jacob van Oost der Ältere und Brügge des 17. Jahrhunderts, Brügge, 1984.
- Jean-Luc MEULEMESTER, Jacob van East der Ältere, in: Lexikon der westflämischen bildenden Künstler, T. III, Kortrijk, 1994.
- Jean-Luc MEULEMESTER, Der Heilige Geist wird für einen Moment zerstreut. Die Verlegung der Pfingstaufführung von Jacob van Oost dem Älteren in die St. Salvator-Kathedrale, in: Brügge, dass Scone, 2008.
- Benoît KERVYN DE VOLKAERSBEKE, Der Mann mit dem Geldsack und seine Schmeichler, ein bemerkenswertes Gemälde von Jacob van Oost dem Älteren bereichert die Sammlung des Schlosses von Caloen, in: Brügge Ommeland, 2020.