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Jacques Duboin

Jacques Duboin (St-Julien-en-Genevois, 17. September1878 - Region Paris, 17. März1976) war ein französischer Ökonom.

Im Oktober 1935[1] gründete er eine kontemplative und kritische Zeitung, La Grande Releve[2] ("The Great Turnover"), wo er seine sozioökonomischen Ideen darlegt und für eine bessere Verteilung des Reichtums plädiert, die er "wirtschaftsverteilung (Distributionsökonomie)" gibt.

der Politiker

Jacques Duboin war ein reinrassiger Politiker (Abgeordneter) und seine Ansichten blieben nicht unbemerkt. Joseph Caillaux, dann Vorsitzender des Finanzausschusses des Senats (Erste Kammer), lädt ihn ein und ernennt ihn zum zweiten Finanzminister. Raymond Poincare sagte über ihn: "Er ist der beste Denker davon Parlament".

Nach sieben Jahren parlamentarischer Vertretung hat Jacques Duboin begriffen, dass die strukturellen Veränderungen für eine gerechtere Verteilung der Früchte der immer weiter fortschreitenden Produktionsmöglichkeiten niemals von einem Parlament umgesetzt werden würden. Die Wähler wählen ihre Vertreter, aber die meisten verstehen nicht, dass wirtschaftliche Strukturen, basierend auf Zeiten der Knappheit, angepasst werden müssen, wenn der Überfluss in unsere Welt kommt.

Jacques Duboin gab daraufhin alle seine politischen Aktivitäten auf, um sich ganz der wirtschaftlichen Bildung des französischen Volkes zu widmen.

In einer Reihe von Arbeiten erklärt er, wie die aktuellen Handelsstrukturen eine gerechte Verteilung und Verteilung des Reichtums verhindern. Diese müssen daher zugunsten eines gerechten Systems der wirtschaftlichen Verteilung abgeschafft werden: der Verteilungswirtschaft.

Er wollte sich jedoch nicht auf die politische Machteroberung einlassen und überließ die strategische Entscheidungsfindung den Parteien. Er erklärte lediglich, dass "die Regierungsgewalt ein Auswuchs der ganzen Nation sein muss". Diese Aussage muss vor dem Hintergrund seiner Überzeugung gesehen werden, dass die Parlamentarier machtlos sind, um eine gesellschaftliche Veränderung herbeizuführen.

Auch Jacques Duboin wusste sehr wohl – und er drückte dies mündlich und schriftlich aus, wenn auch ohne allzu viel Nachdruck, da er als Wirtschaftswissenschaftler sprach –, dass die jetzigen Herrscher alle Mittel einsetzen würden, um ihre Privilegien zu wahren und sich seiner Lehre zu widersetzen. Was sie taten, indem sie ihn systematisch zu Tode brachten. Und bald scheiterten die Verlage trotz guter Verkaufszahlen seiner ersten Bücher.

1935 veröffentlichte der Verlag Fustier sein zweiteiliges Werk mit dem Titel „En route vers l'abondance“ („Zur Fülle“). Im Hintergrund dieser Arbeit hat der Autor das von ihm gerade gegründete "Programmmanifest" der "Ligue pour le Droit au Travail et le Progrès Social" ("Bund für das Recht auf Arbeit und sozialen Fortschritt") eingefügt, und dessen Vorsitzender er war. Dieser selbst verfasste Text sprach von politischer Macht wie folgt:

"... eine Regierung des Volkswillens, die alle Verantwortung übernimmt, zuerst die Übergangszeit zu organisieren und dann den Überfluss so schnell wie möglich und zum Wohle aller herbeizuführen".

Er nannte sie eine sozialistische Organisation, die sich dem "Sozialismus der Knappheit" widersetzte, wie er bisher von allen politischen Parteien und Gewerkschaften befürwortet wurde. Er hoffte, dass diese schließlich die Notwendigkeit der "Verteilungswirtschaft" ("l'économie distributive") erkennen würden.

Literaturverzeichnis

  • 1923 : Reflexions d'un « Français moyen » (Payt, Hrsg.)
  • 1925 : la Stabilisation du France (Riviere, Hrsg.)
  • 1931 : Nous faisons fausse route (Ausgaben des Portiques)
  • 1932 : la Grande Relève des hommes par la machine (Fustier, Hrsg.)
  • 1934 : Ce qu'on apple la Krise (recueil d'articles parus dans « l'Œuvre »)
  • 1934 : la Grande Revolution qui vient (Les Editions nouvelles)
  • 1935 : Kou l'ahuri (Fustier, Hrsg.)
Verfügbar und Pdf (Seite consultée le 23. Dezember 2005) : http://economiedistributive.free.fr/article.php3?id_article=30
  • 1935 : Unterwegs gegen l'abondance (Fustier, Hrsg.)
  • 1937 : Lettre a tout le monde (Fustier, Hrsg.)
  • 1937 : Befreiung (Grasset, Hrsg.)
Verfügbar und Pdf (Seite consultée le 23. Dezember 2005) : http://economiedistributive.free.fr/article.php3?id_article=28
  • 1938 : Egalité économique (Grasset, Hrsg.)
  • 1940 : Demain ou le Socialisme de l'abondance (Ocia, Hrsg.)
  • 1944 : Rarete et Abondance (Ocia, Hrsg.)
  • 1945 : conomie distributive de l'abondance (Ocia, Hrsg.)
  • 1947 : Les hommes sont-ils naturellement méchants ? (Ocia, Hrsg.)
  • 1948 : l'Economie distributive et le Péché original (Ocia, Hrsg.)
  • 1950 : L'économie distributive s'impose (Ledis, Hrsg.)
  • 1951 : l'Economie politique de l'abondance (Ledis, Hrsg.)
  • 1955 : les Yeux ouverts (Jeheber, Hrsg.)
Verfügbar und Pdf (Seite consultée le 23. Dezember 2005) : http://economiedistributive.free.fr/article.php3?id_article=29
  • 1961 : Pourquoi manquons-nous de crédits ? (Ledis, Hrsg.)

Quellen

  1. Premierminister Nummer de La Grande Releve, site de la revue perso.wanadoo.fr/grand.releve, Oktober 1935, (Seite consultée le 23. Dezember 2005), http://economiedistributive.free.fr/gr_contenus/1.htm
  2. La Grande Releve, site de la revue perso.wanadoo.fr/grand.releve, (Seite consultée le 23. Dezember 2005), http://economiedistributive.free.fr/rubrique.php3?id_rubrique=1