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Jacques Senard (Corgoloin, 21. November1919 – Arles, 22. September2020) war ein FranzösischDiplomat. wenn Botschafter im Den Haag 1974 war er einer der Geiseln bei der Geiselaktion in der französischen Botschaft.
Werdegang
Jacques Senards Karriere im französischen Außenministerium begann 1947. Dort hatte er im Laufe der Jahre verschiedene Positionen inne. Er war unter anderem Leiter der Abteilungen Europa (1956-1961 und 1964-1965) und NATO (1961-1964), stationiert in Kairo wenn Erster Berater (1965-1967). Während der Präsidentschaft von 1969-1972 war er Leiter der Protokollabteilung Georges Pompidou. Von 1972 bis 1976 war er als Botschafter in Den Haag stationiert.
Am 13. September 1974 wurde er in der Kanzlei der Botschaft in Den Haag zusammen mit zehn weiteren Mitarbeitern Opfer einer politischen Geiselnahme durch drei Japaner, deren Koordination später 1979 von Carlos der Schakal. Die Geiselnahme dauerte fünf Tage, davon 60 Stunden ohne Essen und Trinken.
Nach seiner Station in Den Haag wurde er Botschafter in Kairo und Generalinspekteur für auswärtige Angelegenheiten (1979-1981). Nach Februar 1981 war er Botschafter bei Rom und von November 1981 bis November 1984 fungierte er als diplomatischer Berater der französischen Regierung.
Er starb 2020 im Alter von 100 Jahren.[1][2]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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