WikiDer > Jan Altink
Jan Altink (Groningen, 19. Oktober1885 - Dort, 6. Dezember1971) war einer der vielseitigsten Maler der Niederländer Expressionismus.
Biografie
Altink stammte aus einer Viehzüchterfamilie und erwarb so seine Vorliebe für das Landleben. Trotzdem arbeitete er auch in Köln und Hamburg, an der italienischen Riviera und in der Schweiz. Als er 15 wurde, schrieb er sich an der Akademie Minerva in Groningen. Dort trainierte er bis 1907 weiter. Zu seinen frühesten Trainern gehörten F. H. Bach und Dirk de Vries Lam. Bach ermutigte Altink, im "Groninger Land" im Freien zu malen. Allerdings zeigen einige frühe Zeichnungen Altinks aus den Jahren 1922-1923, dass er auch in also Vincent van Gogh eine Inspirationsquelle gefunden. Im 1915 er gründete mit Berend Barlinckhoff die Werbeagentur "Barlinckhoff en Altink Decorateurs en Teekenaars" in der Visserstraat Nr. 14 in Groningen. Er machte Werbearbeiten für die Kaufhäuser von Vroom & Dressman in Zwolle und Meppel, die von anderen Pleglid Hendrik Werkmann gedruckt wurden.
Im Mai 1918 er war einer der Gründer der bekannten Groninger Künstlergruppe Die Gruppe. Der Name wurde von Jan Altink geprägt. Er wollte die Groninger Kunst "ausbeuten" und dachte daran, die Erde zu drehen. Dies erfordert einen Pflug, daher der Name. Die Satzung spiegelte dieses Ziel nicht wider. Ein sehr pragmatisches Ziel wurde beschrieben: ...'Künstler aus Groningen näher zusammenzubringen und das Kunstleben in jeder Hinsicht zu fördern'. De Ploeg hatte kein künstlerisches Manifest. 1921 wurde er dessen Sekretär und fungierte mehrmals als Jurymitglied bei den Ausstellungen des Kreises.
Beeinflusst von den fünf Jahren jüngeren Jan Wiegers gab Altink 1924 den Groningen Ursprünglicher Provinzialismus und übernahm die intensivere Farbpalette des Expressionismus, blieb aber emotional der Landschaft von Groningen unterworfen. Ab 1934 wurde er Lehrer an der Groninger Akademie. Er hat auch entworfen Exlibris und mindestens ein Buchbindung für Verleger Bosch und Keunig 1937 (Funken der Vergangenheit). 1955 erhielt er aufgrund seiner beeindruckenden künstlerischen Leistung den Kulturpreis der Provinz Groningen. Einige seiner Schüler waren Derk Meedema, Everhardus Joseph Scheffers, Klaas Jacob Woltil, Eddy Wieringa, Remko Watjer, Arya Plaisier, Marten Klompien, Wietse Hoving, Siep van den Berg und Ruurd Elzer.
Charakteristisch für Jan Altink ist seine große Vorliebe für die Arbeit im Freien. Dies macht ihn wie kein anderer Pleglid zum „Landschaftsmaler des Kunstkreises par excellence“. Die teils spontan entstandenen, scharf beobachteten und akkurat wiedergegebenen Wachs- und Ölporträts zeigen, dass er auch dieses Motiv voll und ganz beherrschte und sich darin manchmal selbst übertraf. Er war ein selbstbewusster Zeichner, der nicht mehr festhielt als nötig. Als Grafiker hat er ein bedeutendes Oeuvre hinterlassen, in dem Radierungen und Lithografien einen herausragenden Platz einnehmen.
Arbeiten in öffentlichen Sammlungen (Auswahl)
- Kunstmuseum Den Haag
- Stedelijk Museum Amsterdam
- Groninger Museum, Groningen
- Nationalmuseum des Palastes Het Loo, Apeldoorn
- Museum De Wieger, Deurne
Literaturverzeichnis
- Hofsteenge, C. (1993) De Ploeg 1918-1941 The High Times. ISBN 90 5477 009 0
- Kuyvenhoven, F. (2010) Index Niederländische bildende Künstler, Handwerker und Fotografen. ISBN 9789072905550
- Groninger Museum (2011) Jan Altink, Ikonen des Groninger Landes. ISBN 978 90 5048 121 2
- Henk van Os, Louise Fresko, (2008)Die Entdeckung der Niederlande - Vier Jahrhunderte Landschaft, dargestellt von niederländischen Meistern. ISBN 9789056620264
Ausstellungen
- Ikonen des Groningerlandes ab 19.11 2011 bis 9. April 2012 in dem Groninger Museum im Groningen[1]
- Avantgarde in Groningen - De Ploeg 1918-1928, im Groninger Museum
Externe Links
- Gemälde
- 8 in "Jan Altink" auf Galeries.nl
- 2 in "25 Jahre De Ploeg Foundation" auf der Website der Groninger Museum
- 10 in "Jan Altink Auktionen"[toter Link] auf Artfact.com
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|