WikiDer > Jan Cupidohof

Jan Cupidohof
Jan Cupidohof
Jan Cupidohof Fr 1-16 (Juli 2020)
Geografische Informationen
OrtAmsterdam
KreisAmsterdam Neuer Westen
NachbarschaftSlotermeer
LoslegenNordseite
EndeNordseite
Allgemeine Information
Eingebaut1954/1955
Benannt nachJan Amor
Name seit1955
AndereSpielplatz
Block 17-20 (Juli 2020)

Es Jan Cupidohof ist in einer straße Amsterdam Neuer Westen.

Geschichte und Standort

Ihren Namen erhielt die Straße durch Ratsbeschluss vom 16. März 1955; ein Name nach dem Skipper Jan Cupido (1869-1938) des Rettungsbootes Brandaris, der mehr als 250 Menschen vor dem Ertrinken rettete. Zwei weitere Straßen mit der gleichen Struktur wie der Jan Cupidohof erhielten denselben Namen. Der Dorus Rijkershof ist benannt nach Dorus Rijkers (1847-1928), Kapitän eines Rettungsbootes in Den Helder; der Frank Naerebouthof zu Frans Naerebout. Auch ein Taucher in der Nähe wurde nach einem Lebensretter benannt: Dirk de Waterduikerbrug.

Die Straße wurde nach dem klassifiziert Allgemeiner Expansionsplan von Cor van Eesteren und Jakoba Mulder mit viel Platz zwischen den Häusern. Alle drei genannten Höfe haben ein Gebäude in Form eines a Parallelogramm mit zwei Unterbrechungen. Auf der Ostseite der Höfe befindet sich ein L-förmiger Flachbau mit einem weiteren Block an der gegenüberliegenden Stelle. Die Gestaltung der Wohnungen lag in den Händen von Cornelis Keesman, die anderswo in der Stadt die städtisches Denkmal das Keesman-Blöcke entworfen. Mulder und Keesman blieben kurz nach der Fertigstellung alleine stehen, um ein paar Dinge fotografisch festzuhalten.[1]

Die Straße ist wie eine Schleife mit Verbindungen zu (der Anliegerstraße des) Nordseite. Die Möglichkeit für eine Straße nach Norden wird durch die Bürgermeister Röllstraat, die auf einem Deichkörper liegt (für Fußgänger wurde eine Möglichkeit geschaffen). Im Westen wird der Block mit einem namenlosen Wassergraben abgeschlossen; über dem Kanal überblickt man das von 1995 bis 1999 erbaute Viertel Noorderhof.

Gebäude

Die Hausnummern laufen durchgehend von 1 bis 20, wobei 1 bis 16 für die Häuser im L stehen; und 17-20 im freistehenden Block. Charakteristisch für die Flats 1 bis 10 und 17 bis 20 sind die schräg eingesetzten und vorstehenden Balkone, die von außen platzierten Betonpfählen getragen werden. Diese Balkone befinden sich zwischen den Portikustüren. Für die Seitenwände der Wohnung an der Nordseite entwarf Keesman gerade Balkone an den Enden der Wohnung. Die Wohnungen 11 bis 16 haben zusätzlich gerade Balkone. Die Wohnungen haben fünf Stockwerke und ein Satteldach. Durch diese Bauweise haben fast alle Wohnungen Blick auf den Sloterplas. Sie stammen von 1954/1955. Anfang des 21. Jahrhunderts wurden Pläne für den Abriss der drei Blöcke auf den Tisch gelegt. Wohnungsbaugesellschaft Mitbürger Eigentümer wurde und mit den Bewohnerausschüssen beraten. Man entschied sich für Sanierung statt Abriss.

Das gelbe Abstellgleis ist nicht original; es fehlte bis mindestens 1970.

Spielplatz

Mindestens zwei der drei genannten Armenhäuser (Jan Cupidohof und Dorus Rijkershof) erhielten einen Spielplatz. Diese wurden mit Spielgeräten ausgestattet, die von . entworfen wurden Aldo van Eyck. Zusammen mit Mulder richtete er über 700 Spielplätze ein (1950-1980), die nach dieser Zeit ebenso schnell verschwanden. Nur der Spielplatz am Jan Cupidohof bleibt hier mit einem kleinen Iglu, ein Tauchgestell und ein Sandkasten. Dieser Spielplatz ist so angelegt, dass die meisten Eltern von Hofkindern ihre Kinder vom Balkon aus im Auge behalten können.

Spielplatz mit Sandkasten, Iglu und Sprungturm von rechts nach links von Van Veyck (Juli 2020)