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Jan Duijs | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Vollständiger Name | Jan Eliza Wilhelm Duijs | |||
| Geboren | Nimwegen, 21. Februar1877 | |||
| Verstorben | Amsterdam, 16. September1941 | |||
| Party | SDAP, NS B | |||
| Titel | Herr. | |||
| Politische Funktionen | ||||
| 1907 - 1923 | Mitglied Gemeinderat von Zaandam | |||
| 1909 - 1937 | Mitglied Repräsentantenhaus der Generalstaaten | |||
| 1910 - 1923 | Mitglied Provinzstaaten von Nordholland | |||
| 1912 - 1923 | Alderman von Zaandam | |||
| 1927 - 1931 | Mitglied Stadtrat von Den Haag | |||
| Biografie bei Parliament.com | ||||
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Herr. Jan Eliza Wilhelm Duijs (Nimwegen, 21. Februar1877 - Amsterdam, 16. September1941), war ein niederländischer Politiker.
Duijs hatte ab 1907 einen Sitz im Stadtrat von Zaandam und wurde dort im Oktober 1912 zum Stadtrat gewählt, dem ersten SDAP-Stadtrat in den Niederlanden. Damit brach er die Parteilinie, wonach man eine Mehrheitsposition erreichen müsse, bevor man Führungspositionen bekleiden könne. Als Stadtrat wurde er jedoch so populär, dass die SDAP bei den nächsten Wahlen die Mehrheit gewann. Danach wurde die Mehrheitsstrategie auch in Amsterdam und anderswo aufgegeben.
Duijs war von 1909 bis 1935 in der Repräsentantenhaus für die SDAP, dann noch zwei Jahre als parteiloser Abgeordneter, später wurde er later faschistisch.
Duijs war ein heftiger und giftiger Debattierer, der sich besonders auf dem Gebiet der Sozialgesetzgebung auskannte, weil er es während seiner Arbeit als Bibliothekar der Nationale Versicherungsbank Studie gemacht hatte. Er kollidierte oft mit dem Präsidenten im Repräsentantenhaus. 1913 hielt er die längste Parlamentsrede aller Zeiten, um sich mit der Tarifrecht und leitete 1920 die Obstruktion gegen das Anti-Revolutionsgesetz. 1913 sorgte er dafür, dass den über 70-Jährigen sofort „staatliche Renten“ gezahlt wurden. Duijs brach 1935 mit der SDAP, ließ sich immer sein antisemitischer und wurde Mitglied der NS B.[1]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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