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Jan Hoogsteyns | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Geboren | 9. Oktober1935 | |||
| Geburtsland | ||||
| Staatsangehörigkeit | Belgier | |||
| Beruf(e) | Maler | |||
| Leitdaten | ||||
| aktive Jahre | 1950 - heute | |||
| RKD-Profil | ||||
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Jan Hoogsteyns (beverlo, 9. Oktober1935) ist ein flämisch-BelgierintimMaler und Zeichner.[1][2]
Biografie
Jan Hoogsteyns war von 1957 bis 1986 im Bildungsbereich tätig. Als Maler ist er selbst erlernt. Er malt hauptsächlich Zahlen, Stillleben und Landschaften.
1953 debütierte er mit eher düsteren Werken, doch nach einem Aufenthalt in Paris 1954 änderte er sich Palette zu leuchtenden Kontrastfarben. 1956 gewann er den Ersten Preis beim „Limburgse Dag“.
Die leuchtenden Farben wichen nach und nach Grautönen. Dann, um 1965, änderte sich sein Kolorit in dunkle Anthrazitfarben. Inzwischen hatte er einzelne Ausstellungen in Gent, Brüssel, Antwerpen, Delft, Rotterdam, Hilversum, Düren, Düsseldorf, Krefeld und 1968 in Paris.[3]
Ende der sechziger Jahre entwickelte sich seine Arbeit zu einer intimen Kunst mit harmonischen Tönen, Tönen und Schattierungen und er entwickelte seine eigene Stil.
Ab 1970 folgten eine Reihe von Einzelausstellungen im In- und Ausland, unter anderem in London, Sevenoaks, Lichfield, Brighton, Tunbridge Wells, Den Haag, Wassenaar, Gent, Charleroi und Antwerpen. Im Laufe der Jahre hat Jan Hoogsteyns auch an zahlreichen Gruppenausstellungen in mehreren europäischen Ländern, den USA und Mexiko teilgenommen.
Museen
- Museum der Schönen Künste von Tournai
- Museum der Schönen Künste von Mons.
- Museum Ianchelevici von La Louviere.
- Muzeul Judetean de Arta Prohova von Ploiesti.
- Museul de Arta von Brasov.
- Museo de Arte Moderno y contemporaneo de Santander y Kantabrien.[4]
- Tunbridge Wells Museum und Kunstgalerie.[5]
Auszeichnungen
1970 gewann er den Preis der Stadt Ronse, 1972 den Preis der Stadt Aarschot und 1974 den Preis der Stadt Oudenaarde.
Literaturverzeichnis
- Guy VanHoof, Jan Hoogsteyns, Antiqua Tessenderlo, 1980
- Anton van Wilderode, Jan Hoogsteyns, Ars Libris Brüssel, 1998
Zitate
- Die vielen stimmungsvollen Bilder von Jan Hoogsteyns verdanken ihren Wert vor allem der sehr vornehmen Farbgebung, in der es dem Künstler gelungen ist, sie zu interpretieren. Das Bemerkenswerteste daran ist, dass seine Palette eine ungewöhnliche Vielfalt hervorbringt; für jede Figur hat der Künstler einen anderen Farbausdruck gefunden und es mangelt nicht an Originalität, Raffinesse und Kraft. (...) Dieser Maler ist wahrscheinlich noch jung. Wenn er so weitermacht, wird er zu jemandem von Bedeutung. (Urbain Van de Voorde in "De Standaard" 19.12.1963).
- Van Meirvenne, Godfried Vervisch, Wies Pelemans, Louis Collet, Roger Somville und Jan Hoogsteyns sind als aufstrebende Persönlichkeiten hervorgetreten. (Winkler Prins, Buch des Jahres 1964).
- Keine Massenproduktion, kein Nervenkitzel-Sucher... ein Finder des ruhigen Lebens. Ein Dichter mit Pinsel; Kammermusik, kein Orchester. (S. Van der Brempt in "The Bond" 15.5.1964)
- Die Verhaltenheit und die harmonische Ruhe, die von diesen Bildern ausgeht ist mit leiser Musik zu vergleichen, die jemand absichtlos, ohne Zweck und Gier nach Beifall, ohne Leidenschaft, aber mit Liebenswürdigkeit zur eigenen Freude macht. Diese Arbeiten gewonnen, je länger man sich mit ihnen beschäftigt. (Annemarie in der Au in "Neue Rhein Zeitung" 4.5.1968).
- Im Gegensatz zu nicht wenigen seiner zeitgenössischen Kunstbrüder wird in seinem Gedicht kein Kreuzworträtsel gesprochen und kein Schrei geäußert, sondern inmitten des lärmenden Treibens eines Jahrmarkts, auf dem man die letzten Exzentrizitäten sieht, eine solche bildliche Manifestation unkomplizierter Ehrlichkeit und dann so ziemlich den Charakter einer ungewöhnlichen Überraschung und fast einer Sensation annehmen. Immerhin ein noch recht junger Maler - Hoogsteyns wurde 1935 in Beverlo geboren -, der sich nur wieder weigert, mit den Wölfen im Wald mitzuheulen, weil er die Musik, die er in seinem eigenen Herzen hört, so wohlklingend findet, bleibt in der etwas halluzinatorischen Welt der internationalen Kunst heute eine ziemlich sporadische Erscheinung. ('Frank Onnen in "De Haagsche Courant" 12.12.1968 und "De Spectator" 15.12.1968).
- Er hat nur drei Themen, Stillleben; Häuser in flachen Landschaften oder Strandlandschaften; und sitzende Menschen. Und er malt diese Themen mit einer gedämpften Palette von Violett- und Grautönen. Innerhalb dieser Grenzen gibt es jedoch einige extrem gute Malerei. Besonders gelungen erscheinen mir die Landschaften, in denen rechteckige Farbblöcke die Gebäude symbolisieren und eine einzelne Blattform einen Baum bezeichnet. (Max Wykes-Joyce in "International Herald Tribune" 11.12.4.1970).
- Für ihn ist das Äußere weniger wichtig als das Stille, das Verborgene, das nicht ganz Ausgeprägte. Seine Aufmerksamkeit gilt Landschaften, Stillleben und Porträts, aber seine Darstellung unterscheidet sich deutlich von allem, was wir normalerweise in der Malerei sehen" (Guy van Hoof in "B Revue" Nr. 115 - 1971).
- Seine Gemälde sind poetisch, lyrisch und ätherisch, in blassen perlmuttblauen Grautönen. Sie beeindrucken eher durch das, was weggelassen wird, als durch das, was eingefügt wird. Die bleichen Landschaften suggerieren eine Unendlichkeit von Schätzen, wie sie in einem Nebel des frühen Morgens zu sehen sind, vorgestellt oder undeutlich wahrgenommen. So auch die schönen Stillleben, in denen gewöhnliche Gegenstände, weißlich oder kaum definiert, nur auftauchende Punkte sind, die als Brennpunkte in einer weitläufigeren Umgebung dienen und die gesamte Skala des häuslichen Lebens symbolisieren. Die Malereien sitzender Figuren müssen in Bezug auf die Zeichnungen studiert werden, wobei die Linie selbst von großer Schönheit ist und die hervorragende Zeichnung von der Fähigkeit und Aufrichtigkeit dieses sehr guten Künstlers zeugt. (Nina Hosali in "Doctor Review" 29.7.1972)
- Jan Hoogsteyns' Gemälde sind poetische Essays in gedämpften Tonleitern; Blau, blasses Rosa und Silbergrau durchdringen und betören. Intuitiv reagiert man auf die ergreifende Atmosphäre der dünnen Schleierfarben, die Stillleben und Landschaften sanft zur Geltung bringen. Sitzende Frauen sind elegant ausgedrückt und blicken mit zarter Raffinesse zeitlos aus der Leinwand. Seine Autorität und Beherrschung der Farb- und Subjektpsychologie ist unbestreitbar. Die Ausgewogenheit verschiedener Akzente ermöglicht es dem Betrachter, die emotionale Idee und die haptische Qualität gleichermaßen zu genießen und auszukosten. Subjektiv scheint dieser Künstler mit der häuslichen Situation menschlich beschäftigt zu sein und wie Bonnard sieht und malt er das Wunder. (A.K. Watkins in "Arts Review" 28.6.1974).
- Dann noch eine traurige Ansage: In Liernur hing ein richtig guter Belgier ab. Aber ich bin einfach zu spät, um das ausführlich zu beantworten. Es ist Jan Hoogsteyns. Ein luftiger Dichter mit Pinsel. Verträumt und sanftmütig. Nie gewichtig, aber trotz der Unbeschwertheit. Wenn es noch ein paar Leinwände gibt, sollte man nicht umhin, danach zu fragen. Hervorragend. Ein echter Maler. (Peter Berger in "Das Vaterland" 16.10.1975).
- Cet effet de brume aidant, ses couleurs se sont atténuées, soit en tons de blancs à peine teintés, soit de gris pâles légèrement colorés. Comme ce fut le cas pour les impressionnistes, la subtilité de ses nouvelles harmonies chromatiques l'amena à minimiser le rôle du dessin dans les peintures et de ce fait le rôle du sujet, devenu support et prétexte du la climat trait ou bien ombrés continuent à témoigner de sa parfaite maîtrise. Les paysages, volontiers enneigés, ne sont plus qu'à peine perceptibles à travers les effets irisés de la brume qui les enveloppe, les nus vaporeux, remotes de tout erotisme vulgaire, devinnent pure saveur affektive bienr quémentuelle peu lisibles dans leur détail, autorisant les quelques éclats teintés the objets perçant la delicatesse des plans dorés oder bleutés d'une table et des murs, atteignent à la luministe de Morandi. Dans l'artificialité de l'attribution of the catégories Esthétiques, seltene Seltenheit, die einen Punkt der Qualificatif d'intimiste rechtfertigt, qu'inaugura naguère l'oeuvre de Pierre Bonnard. (Jacques Busse in Benezit, Hrsg. 1999).
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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