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Jan Loman (Bolsward, 28. Februar1918 - Beetsterzwaag, 12. November2006) war ein Niederländischbildender Künstler.
Leben und Arbeiten
Loman wurde 1918 in der geboren Friesisch Stadt Bolsward. Er wuchs in auf Gorredijk. Auf Drängen seines Vaters studierte er studeerde Geodäsie in Delft, obwohl er selbst lieber eine Ausbildung zum bildenden Künstler in Amsterdam gemacht hätte. Nach seinem Abschluss arbeitete Loman an der Grundbuch. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging er als Kriegsfreiwilliger zum damaligen Niederländisch-Ostindienwo er seine Frau kennenlernte. Nach der Kapitulation Japans nahm er seine Tätigkeit als Geodät wieder auf und arbeitete in dieser Position mehrere Jahre in Indien. 1949 kehrte er in die Niederlande zurück, wo er wieder im Grundbuchamt arbeitete, schließlich als Chefingenieur. Darüber hinaus blieb er seiner ersten Liebe treu und entwickelte sich auch als bildender Künstler. Er war Bildhauer, Grafiker und Maler. Er arbeitete in Indonesien, Groningen Haren, Arnheim und Beetsterzwaag. Er schloss sich dem an Groninger Künstlergruppe Nu, dessen Vorsitzender er auch einige Zeit war. Seine Hand ist das stilisierte Emblem des Wattenverein. Er entwarf auch das Logo verschiedener anderer Umweltorganisationen.
1999 stiftete er seiner Heimatstadt Beetsterzwaag eine Statue, die vor dem dortigen ehemaligen Kantonsgerichtsgebäude aufgestellt wurde.
Loman war nicht nur bildender Künstler, sondern auch Dichter. Er schreibt lieber Haikus. An verschiedenen Orten in den nördlichen Niederlanden sind Haiku seiner Hand in Stein gemeißelt. Seine bildende Kunst und Poesie zeichnet sich durch eine strenge Ordnung aus. Loman hatte eine Vorliebe für Schiermonnikoog und die norwegische Fjordküste. Er malte einen vierteiligen Titel Schiermonnikoog. Im April 2004 gab der ehemalige Minister für Verkehr, öffentliche Arbeiten und Wasserwirtschaft bekannt, Henk Zeevalking, ein von Loman geschriebenes Haiku, das angewendet wurde auf der Leuchtturm von Schiermonnikoog:[1]
auf deine eigene Weise
das Küstenlicht teilt die Nacht
solange es auffällt.
Haikus seiner Hand auf Norwegisch und auf Niederländisch findet man auch auf einem Granitstein in der Nähe des Leuchtfeuer in den Kobbeduinen. Ein ähnlicher Stein ist in Nesvag, Norwegen, zu sehen, das auf dem gleichen Längengrad wie Schiermonnikoog liegt. Der Stein in Nesvag enthält auch beide Haiku, jedoch auf Niederländisch und Norwegisch, so dass jedes Haiku eine norwegische und eine niederländische Version hat.[2]
Loman starb im November 2006 in seiner Heimatstadt Beetsterzwaag im Alter von 88 Jahren.
Literaturverzeichnis
- Navigator, Hrsg. Buchhandlung Kolstein, Schiermonnikoog, 2001
- Eigenen Weg, Hrsg. Kleinood & Grootzeer, Bergen op Zoom, 1999
- Rücktrittserklärung, Hrsg. Exponent, Bedum, 1994
- Jan Loman, im Norden ruhiger, Hrsg. Zentrum für Bildende Kunst, Groningen, 1993
Ebenfalls 1993 erschienen unter dem Titel Ruhiger im Norden ein Dokumentarfilm über sein Leben und Werk. Er wurde in dieser Dokumentation während einer Wanderung auf Schiermonnikoog porträtiert. Ein illustrierter Überblick über Lomans bildende Kunst wurde 2010 veröffentlicht, teilweise basierend auf diesem Dokumentarfilm: Jan Abrahamse (Text) und John Stoel (Fotos), Jan Loman: 1918-2006, Beetsterzwaag: Wagemans Kunstraum.
Stiftung Paerdemarct
Loman hat die Stiftung gegründet Grenzgebiet on, benannt nach einer Sandbank bei Schiermonnikoog. In dieser Stiftung platzierte er seine Sammlung bildender Kunst. Mit dem Erlös aus dem Verkauf dieser Kunst werden kulturelle Initiativen auf Schiermonnikoog unterstützt. So wurde das Wörterbuch der Werd Schiermonnikoogs ermöglicht und unterstützt das Writers and Poets Festival Schriftsteller im Norden auf Schiermonnikoog.[3]
Quellen
Nüsse
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