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Jan Muskata | ||||
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| Bischof des katholische Kirche | ||||
| Geboren | ca. 1250 | |||
| Platz | Breslau, Schlesien | |||
| Verstorben | 7. Februar1320 | |||
| Ordinationen | ||||
| Bischof | 11. Juli1294[1] | |||
| Kirchenkarriere | ||||
| 1294-1307 | Bischof von Krakau | |||
| 1308-1320 | Bischof von Krakau | |||
| Vorgänger | Prokop aus Krakau | |||
| Nachfolger | Nankier Kodda | |||
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Jan (Johann) Muskata (ca. 1250, Breslau - 7. Februar, 1320) war der 23. Bischof von Krakau.
Biografie
Jan Muskata war der Sohn eines deutschen Gewürzhändlers. Der Name Muskata leitet sich vom lateinischen Wort für ab Muskatnuss.[2] Sein Bruder Stefan war Großgrundbesitzer in Breslau und seine Schwester Adelajda heiratete den Soldaten Gerlach de Culpen.[3]
Muskata hielt während seiner Amtszeit als Bischof den Kult der Böhmen aufrecht Wenzel der Heilige in Krakau eingeführt. Beweis dafür ist das Design des ersten gotisch Chor der Wawel-Kathedrale und der älteste bekannte Buchmalerei dieser Kathedrale: De Missale Plenum Cracoviense.[4]
Jan Muskata hat es Schloss Lipowiec von 1294 mit Steinstrukturen erweitert und als Basis für Raubzüge genutzt.[5]
Muskata und sein Schwager Gerlach de Culpen standen auf der Seite der Přemysliden im Kampf um den polnischen Thron.[3] Der Bischof widersetzte sich dem damaligen Prinzen fest Wladislaus der Kleine[6] und führte zusammen mit einem gewissen Albert einen Deutschen Rebellion in Krakau, das nach einjähriger Belagerung niedergeschlagen wurde. Jan Muskata wurde von der . gerufen ErzbischofJakub Swinka zum "Feind des polnischen Volkes" erklärt und vor ein kirchliches Gericht gestellt werden musste.[7] Die Zeugen in diesem Prozess warfen Muskata vor, Deutsche in der Polnische Kirche. Ein Zeuge behauptete, der Bischof würde lieber sterben, als seinen Plan zur Vernichtung des polnischen Volkes aufzugeben.[8] Jan Muskata wurde 1307 aus Krakau verbannt, durfte aber ein Jahr später zurückkehren. Jakub Świnka war ein Jahr lang sein Ersatz.[9] 1312 ernannte der Bischof seinen Schwager Gerlach de Culpen zum Vizegrafen seiner Burg in Lipowiec.[3]
Jan Muskata wurde nicht (wie üblich) in der Wawel-Kathedrale beigesetzt, sondern in der Abtei Mogiła. Sein bronzener Grabstein wurde nach einem Brand zerstört 1743 von den Mönchen als Schrott verkauft.[10] Die Burg Lipowiec ist eine der wenigen greifbaren Erinnerungen des Bischofs.[5]
Siehe auch
Quellen
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| Bibliographische Informationen |
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Gemeinsame Normdatei:124430635 |