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Jan Renkema (1948) ist emeritierter Professor für Textqualität an der Universität Tilburg. Er studierte Allgemeine Linguistik zum Freie Universität in Amsterdam und promovierte 1981 über Die Sprache von Den Haag. Er war unter anderem Sprachberater an der Repräsentantenhaus (1975-1978), Professor auf besondere Ernennung Kulturwissenschaften zum Offene Universität (1986-1989) und Lehrbeauftragter für Sprachpflege (1999-2004).
Renkema ist Autor des Schreibanleitung (1979). Fast eine halbe Million Exemplare dieses Buches wurden verkauft. Er war zehn Jahre lang Chefredakteur des Monatsmagazins Unsere Sprache (1977-1986). In dieser Zeit entwickelte sich das Monatsmagazin zu einem führenden populärwissenschaftlichen Magazin. Er schrieb den Guide to the Grünes Buch von 1995 und veröffentlichte später eine Broschüre zur neuen Schreibweise: Lass die Rechtschreibung etwas locker (2006).
Er hat für die Regierung viel recherchiert, angefangen mit einer kritischen Analyse der Rede vom Thron 1975, zusammen mit dem damaligen Präsidenten des Hauses Anne Vondeling. Es folgte eine Verständlichkeitsstudie, zum Beispiel für die Steuerbehörden, mit Veröffentlichungen wie Sprache sollte keine Last sein (1994). Er war auch Gründer des englischsprachigen Magazins Dokumentendesign (2000), die später weitergeführt wurde als Informationsdesign.
Außerdem war er Mitglied des Stiftungsrats der Hochschule für Geisteswissenschaften und Betreuer des Neue Bibelübersetzung, und zusammen mit Pius Drijvers veröffentlichte er eine Übersetzung der Lied der Lieder. Er führte auch Gespräche über das Schweigen ein Unter Wörter (1992) und schrieb Interviews, unter anderem mit Politikern in Was inspiriert den Binnenhof? (2004).
Zum Wohle der Kollegen und Studenten schrieb er Text und Erklärung: eine Einführung in die Textwissenschaft, die ins Englische übersetzt wurde (Einführung in die Diskursforschung) und dann auch auf Japanisch, Koreanisch und Spanisch. 2009 erschien eine chinesische Sonderausgabe. Renkema war Fulbright-Stipendiat in Berkeley und hielt Gastvorlesungen unter anderem an den Universitäten Buenos Aires, Kunming, Osaka, Stellenbosch, Sydney, Vancouver und Valparaíso.
Er war auch Vorsitzender des Internationale Gesellschaft für Niederländischstudien, der IVN (2006-2015). In dieser Zeit entwickelte sich diese relativ lockere Lehrerplattform zur Interessenorganisation der of niederländische Sprache weltweit.
Er ist Ehrenmitglied des Schriftstellerverbandes Textnetz und Botschafter 'verständliche Sprache' für das gleichnamige NWO-Programm. Bei seiner Pensionierung (2013) wurde er zum Offizier im Orden von Oranien-Nassau.
Bibliographie (Auswahl)
- Was inspiriert den Binnenhof? (2004)
- Einführung in die Diskursforschung (2004) ISBN 90-272-2610-5
- Lass die Rechtschreibung etwas locker (2006)
- Die Textur des Diskurses: hin zu einem Entwurf der Konnektivitätstheorie (2009) ISBN 90-272-3266-0
- International Dutch Studies : ein Beruf in Bewegung (2010) (mit Jane Fenoulhet)
- Schreibanleitung (2012) ISBN 9789461056962
- Verwirrung WörterbuchWoorden (2014) ISBN 9789089534040
Externe Links
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