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Jan Rubens

Jan Rubens (1530Köln, 1587) war der Vater des Maler-Diplomaten Peter Paul Rubens und der Sohn des Apothekers Bartholomäus Rubens und Barbara Arents Spierinck.

Werdegang

Jan Rubens war dazwischen 1562 und 1567 Schiffe in Antwerpen. Neben Schiffen war Rubens auch Anwalt. Als Schiff musste er die spanischen Gesetze anwenden, bekämpfte sie aber privat. Er verhandelte auch mit Wilhelm von Oranien, der 1566 befindet sich in Antwerpen. Während dieser Zeit wurde Rubens Calvinist. Wegen seines neu entdeckten Glaubens musste Rubens mit seiner Frau hineingehen 1568 Antwerpen verlassen. Sie flohen nach Köln.

Ehe und Kinder

Auf 29. November1561 verheiratet Jan Rubens Maria Pypelinckx (Kuringen, 1538 - Antwerpen 19. Oktober1608). Bevor sie Antwerpen verließen, wurden dort vier Kinder geboren: Jan-Baptist (1562), Blandina (1564), Klara (1565) und Heinrich (1567). Philips war in seinen eigenen Worten Siegen geboren (1574). Ihr berühmtester Sohn war Peter Paul Rubensder weltberühmte Maler. Er wurde geboren, als sein Vater in Siegen weilte und das ist traditionell dafür 28. Juni1577 als Geburtsdatum genommen. Nachdem die Familie 1578 erneut nach Köln zog, wurde ihr letztes Kind Bartholomäus (1581), geboren.

Außereheliche Beziehung

Während seiner Ehe und vor der Geburt von Sohn Peter Paul hatte Jan Rubens eine außereheliche Affäre mit Anna von Sachsen, die zweite Frau von Wilhelm von Oranien. Jan war der Berater und Anwalt von Anna von Sachsen. Zusammen kamen sie an 22. August1571 ein uneheliches Kind, Christine van Dietz. Sie wurde aufgezogen von Jan der Ältere auf der Dillenburg. Dort hat sie später geheiratet Johann Wilhelm von Welschenengst-Bernkott.

Jan Rubens wurde wegen seiner außerehelichen Beziehung und seines unehelichen Kindes festgenommen und zum Tode verurteilt. Es war jedoch seine Frau Maria, die dafür sorgte, dass Rubens nicht hingerichtet, sondern für zehn Jahre ins Exil verbannt wurde Siegen. Nach diesen zehn Jahren ging Rubens nach Köln, wo er 1587 starb.

Wissenswert

Die Porträts beider Elternteile von Jan Rubens sind in der Rubenshaus in Antwerpen. Sie wurden durch das abgebildete identifiziert Waffen.

Literaturverzeichnis

  • Femke Deen - Anna von Sachsen. Verleugnete Braut von Wilhelm von Oranien. Atlas Kontakt Verlage, 2018. ISBN 9789045024721 .
  • Ingrun Mann: Anna von Sachsen. Die Scharlachrote Dame von Orange. Winged Hussar Publishing, Point Pleasant, New Jersey 2016. ISBN 978-0996365727.
  • Hans-Joachim Bottcher - Anna Prinzessin von Sachsen 1544 - 1577. Eine Lebenstragödie. Dresdner Buchverlag, 2013. ISBN 978-3-941757-39-4.
  • Rosine De Dijn: Liebe, Last und Leidenschaft. Frauen im Leben von Rubens. DVA, Stuttgart und München 2002.
Familienstammbaum