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Jan Wikkerink | ||
| Vollständiger Name | Hendrik Jan Wikkerink | |
| Geboren | 30. Juni1896, Aalten | |
| Verstorben | 18. Januar1981 | |
| Land | Die Niederlande | |
| Auch bekannt als | Onkel Jan | |
| Zeitspanne | 1940-1945 | |
| Gruppe | LO | |
Hendrik Jan Wikkerink (Aalten, 30. Juni1896 - 18. Januar1981) war ein Anführer der Aaltense Widerstandsbewegung und Bezirksleiter der Nationale Organisation zur Hilfe für Verstecke (LO) während der Zweiter Weltkrieg. Sein Widerstandsname war Onkel Jan.
Geburt und Heirat
Wikkerink war ein Sohn des Maurers Berend Hendrik Wikkerink und Engelina Te Boveldt. Er war der älteste Sohn in a reformiert Familie mit drei Söhnen und vier Töchtern. Am 7. April 1921 heiratete er Dela Gesina Eppink. Er und seine Frau lebten in der Patrimoniumstraat 12 in Aalten. Wikkerink war Auftragnehmer von Beruf.
Widerstandsarbeit
Wikkerink war während des gesamten Krieges am Widerstand beteiligt. In seinem Haus an der Patrimoniumstraat in Aalten 1942 unter anderem mit 'Tante Rick“ aus Winterswijk gründete die LO: die Nationale Organisation für Hilfe für Untergetauchte. Während des Zweiten Weltkriegs beherbergte Aalten die meisten in den Niederlanden versteckten jüdischen und nichtjüdischen Menschen – einst 2.500 von 13.400 Einwohnern.[1] Wikkerink half geflohenen Kriegsgefangenen und erschossenen Piloten bei der Flucht über Belgien nach England. Er organisierte auch Verstecke für Juden und Holländer, die nicht für die Deutschen arbeiten wollten.
Mit der Hilfe und dem Mut der meisten Bauern wurden die Untergetauchten untergebracht. Der LO arrangierte Adressen und Fußstapfen. Die Geschichte des jüdischen Babys Willem Autumnink ist bekannt. Das neugeborene Kind war der Sohn des Aaltener Rabbiners Jedwab. Das Paar versteckte sich in lintelo, aber der Junge konnte nicht in diesem Versteck bleiben. Mit Wissen von Onkel Jan wurde es vor seinem Haus verlassen. Die inszenierte Entdeckung führte dazu, dass der jetzt erwähnte Willem bei der Familie Wikkerink untergebracht wurde.[2]
Am 15. Oktober 1944 wurde er von den Deutschen mit zwei Untergetauchten in seinem eigenen Haus festgenommen. Am selben Nachmittag war er Kampfteam Aalen befreit und versteckte sich bei einem Bauern. Zwei Tage später machten die Besatzer ihrer Wut auf das „Terroristenhaus“ Luft, indem sie Handgranaten hineinwarfen, die das Haus in Brand setzten. Die Feuerwehr konnte den Schaden jedoch begrenzen.
Anerkennung
Am 24. Oktober 1945 besucht Königin Wilhelmina ihn in Aalten und sprach zu seinem Vater die Worte: "Du hast einen tapferen Sohn". Nach der Befreiung wurde Wikkerink Stadtrat und stellvertretender Bürgermeister von Aalten. Für seine Widerstandsarbeit während des Krieges erhielt er mehrere Auszeichnungen. In den Niederlanden wurde er zum Ritter geschlagen. Er erhielt auch Ehrenmedaillen vom französischen Präsidenten Franse de Gaulle und der US-Präsident Eisenhower. Am 29. Januar 1978 wurden Wikkerink und seine Frau Dela Gesina Yad Vashem als „Gerechter unter den Völkern“ anerkannt[3]. Am 30. März 1988 wurde von seinem ältesten Kind und seiner Tochter Engelina ter Horst-Wikkerink eine Bronzebüste von ihm enthüllt. Diese Büste befindet sich in der Halle des Nationales Versteckmuseum in Aalen[4].
Externe Links
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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