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Jef Contryn

Jef Contryn (Mecheln, 190211. August1991) ist einer der wichtigsten flämischen Förderer und Praktiker des Puppen- und Puppentheaters.

Er war Schauspieler, aber vor allem Sekretär des berühmten Flämisches Volkstheater. Später wurde er Direktor der NIR. Jef Contryn unterrichtete den französischsprachigen Dramatiker Michel de Ghelderode der ihn mit dem Puppentheater in Berührung brachte, das als Innovation des modernen Theaters galt.

Von 1930 er hielt Vorträge zu diesem Thema und gründete 1941 das Puppentheater „Het Spelleke van Ulenspiegel“. Nach dem Krieg gründete er das Wanderpuppentheater 'Hopla', das während der Weltausstellung 1958 im Brüssel und mit Dutzenden von Auftritten für das flämische Fernsehen.

Im 1965 bevormundet der Stadtrat von Mecheln 'Hopla', wo es heißt Puppentheater der Stadt Mechels und ein eigenes Theater, das speziell für das Puppenspiel ausgestattet ist. Es wuchs zum professionellen Unternehmen Puppentheater DER MOND das jedes Jahr Hunderte von Aufführungen bietet.

1949 veröffentlichte er die erste Fachzeitschrift in niederländischer Sprache, „Het Poppenspel“, die bis 1977 erschien. Dies war eine Fortsetzung seiner Zeitschrift „De Puppeteer“, die 1943-1944 erschien. Nach 1977 trat "Puppet Play Messages" an seine Stelle. Diese erschien 1977 nicht mehr.

1962 gründete er den „Vlaams Verbond voor Puppetspel“ (Flämischer Verband für Puppenspiel). Er verstand, dass sich Puppenspiel und Figuren nur mit der Ausbildung von erfahrenen Praktikern entwickeln konnten. Deshalb gründete er 1970 die Schule für Puppenspiel und legte den Grundstein für ein Puppentheater-Archiv, eine Sammlung und ein Museum. Archiv und Sammlung werden derzeit vom CEMPER, Zentrum für Musik und Bühnenerbe, dem ehemaligen Das Firmament.

Jef Contryn vertreten Belgien bei internationalen Tagungen und Konferenzen.