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Jens Franssen

Jens Franssen (Gent, 27. Januar1974) ist ein flämischer Radiojournalist bei der VRT. Er spezialisierte sich auf den Nahen Osten und die arabische Welt.

Werdegang

Jens Franssen wurde in Gent geboren. Er studierte an der Sint-Amandus-Institut in Gent. Danach erwarb er einen Master in Geschichte an der Universität Gent (1996) und ein Aufbaustudium in Betriebswirtschaft und Kommunikation an der Hogeschool Gent.

1998 gründete er die VRT. Zuerst arbeitete er für den Radioarchivdienst, später war er Reporter für 'De Zuidkant' und arbeitete als Rechercheur für 'Het Eeuwfeest', mit Pat Donnez. 2001 wechselte er zum VRT-Radionachrichtendienst wo er für die Radio1-Nachrichtensendung 'De Wandelreizen', später 'Vandaag' zu arbeiten begann.

Seit 2010 ist er Spezialist für den Nahen Osten und die arabische Welt. Er berichtete aus Ländern wie Ägypten, Libanon, Syrien, Pakistan, Afghanistan und Libyen.

Am 11. Januar 2012 war er in einen Vorfall in verwickelt Homs, im Syrien. Die Gruppe von Journalisten, in der er sich befand, wurde mit Mörsern und Schüssen beschossen. Der französische Journalist Gilles Jacquier starb infolgedessen.

Preise

Dexia Pressepreis 2005: Vom Überfall zur Befreiung, The Last Witnesses

Preis für Radiokritik (Hrsg. De Wandelspreis), 2005

Belfius Pressepreis 2012: Homs, 01.11.2012

Preis Bayeux Calvados des Correspondents de Guerre 2012, Homs 01.11.2012, 2. Preis - Grand Reporter

Bücher usw.

FRANSSEN Jens, Die letzten Zeugen, Manteau, Antwerpen, 2005, 240 S.

FRANSSEN Jens, VANDE STORE Roel, Angst vor der Bombe, Manteau, Antwerpen, 2006, 285 S.

POWELL Alexander, Kämpfe in Flandern, Davids-Fonds, 2013. Vorwort

Gastkuratorenausstellung: Unknown Images, Strong Stories, Belgians in War, St. Peter's Abbey Gent, 2012/2013