WikiDer > Jugendinformation
Jugendinformationen sind Informationen, die sich auf das Lebensumfeld von Kindern, Jugendlichen und Jugendlichen beziehen und die:
- unterstützt sie in Entwicklung und Selbstständigkeit
- gibt objektiv, genau und vollständig einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten und Möglichkeiten
- ihre soziale Position stärken
- an sie gerichtet und nach ihrem Maß übersetzt
Die Auskunftserteilung erfolgt sowohl durch die Offenlegung von Informationsträgern als auch durch die Dienste von Vermittlern Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, in der Kinderrechtskonvention, in der Europäischen Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten und in einer Empfehlung des Europäischen Rates zur Information und Beratung junger Menschen in Europa.
Die Geschichte der Jugendinformation
Die Aufmerksamkeit, die jetzt der Jugendinformation gewidmet wird, war nicht immer vorhanden. Im Mittelalter gab es kein Bewusstsein für eine getrennte Kindheit, Pubertät und Jugend. Jeder, der älter als sechs Jahre war, was aufgrund der hohen Säuglingssterblichkeitsrate nicht viele waren, war ein Erwachsener. Erst im 16., 17. und 18. Jahrhundert gibt es ein erstes Interesse an Kindern als sozialer Gruppe. Angepasste Jugendinformationen waren damals noch schwer zu finden.[1]
Seit den 1980er Jahren wird der Jugendinformation in Westeuropa immer mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Diesem neuen Denken liegen mehrere Faktoren zugrunde: Erstens hat sich die Gesellschaft zu einer Wissens- und Informationsgesellschaft entwickelt. Neue Informationstechnologien und Kommunikationstechniken werden eingeführt, die eine schnelle und massenhafte Verbreitung von Informationen ermöglichen. Junge Menschen wachsen in einer Gesellschaft auf, in der sie täglich vielen Informationen ausgesetzt sind. Diese sich entwickelnde Gesellschaft hat sicherlich ihre Vorteile, da Informationen für sehr große Gruppen zugänglich werden. Allerdings hat die Informationsgesellschaft auch ihre Kehrseite. Bestimmte Gruppen von Kindern, Jugendlichen und Jugendlichen werden systematisch von dem enormen Informationsangebot ausgeschlossen. Es gibt 'informationsreiche' und 'informationsarme'. Die Kluft zwischen den „Kennern“ und „Weiß nicht“ wird immer größer.
Ein zweiter Aspekt, der die Aufmerksamkeit für Jugendinformationen in den 1980er Jahren verstärkte, ist der Prozess der gesellschaftlichen Individualisierung. Im Vergleich zu früheren Generationen wird die individuelle Identität von Kindern, Jugendlichen und Jugendlichen heute viel stärker angesprochen. Die dominierende Rolle der Eltern gegenüber ihrem Nachwuchs nimmt ab und Kinder, Jugendliche und Jugendliche entscheiden zunehmend selbst. Eltern werden um Rat oder Rat gefragt, aber Entscheidungen werden nicht an ihrer Stelle getroffen. Auf diese Weise werden Kinder, Jugendliche und Jugendliche mit einer Fülle von Wahlmöglichkeiten und Entscheidungen konfrontiert, die sie eigenverantwortlich und mit Respekt vor der eigenen Identität treffen müssen.
Schließlich war die Anerkennung des durch die Kinderrechtskonvention garantierten Rechts auf Information sehr wichtig für die Anerkennung der Bedeutung der Jugendinformation. Die Konvention wurde 1989 von den Vereinten Nationen verabschiedet und garantiert die Grundrechte von Kindern und Jugendlichen. Inzwischen ist es Übereinkommen über die Rechte des Kindes das angesehenste Menschenrechtsinstrument. Es wurde von fast allen Ländern der Welt ratifiziert, mit Ausnahme von Somalia und den Vereinigten Staaten. Die Konvention enthält die bürgerlichen, politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte des Kindes in einem Dokument. Es erkennt auch das Recht auf Information an.[2]
Europäische Agentur für Jugendinformation und -beratung (ERYICA)
Ein sehr wichtiger Akteur im Bereich der Jugendinformation ist ERYICA (Europäische Agentur für Jugendinformation und -beratung), a Dachorganisation für Jugendinformationsdienste. ERYICA ist eine europäische Non-Profit-Organisation mit fast 30 Mitgliedern aus verschiedenen Ländern. Mitglieder sind alle Organisationen, die Kinder und Jugendliche direkt oder über lokale und regionale Strukturen informieren. Diese Mitglieder treffen sich regelmäßig, um den Austausch, die Ausbildung und die Qualität der Jugendinformation zu fördern. Die von Eryica entwickelte Europäische Jugendinformationscharta dient in vielen Ländern als Grundlage für die nationale, regionale und/oder lokale Jugendinformationspolitik. Es wurde am 19. November 2004 in Bratislava (Slowakische Republik) von der 15. Generalversammlung genehmigt.[3]
Jugendinformationsstelle (JIP)
Ein wichtiger Ort innerhalb der Gemeinde, an den sich ein junger Mensch bei der Suche nach einer Antwort auf eine Frage wenden kann, ist die Jugendinformationsstelle (JIP). Das Netzwerk der Jugendinformationsstellen wurde in den 1990er Jahren von der gemeinnützigen Organisation Delta gegründet, um ein gutes Informationsangebot für Jugendliche auf lokaler Ebene zu gewährleisten. Dieses Netzwerk wird derzeit von De Ambrassade koordiniert.[4] Jugendinformationsstellen sind niedrigschwellige und barrierefreie Einrichtungen, an die sich Kinder, Jugendliche und Jugendliche mit ihren Fragen wenden können. Kann die Jugendinformationsstelle die Frage nicht beantworten, verweist sie die Kinder, Jugendlichen und Jugendlichen an andere Organisationen, die ihnen weiterhelfen können. Jugendinformationsstellen sind in der Regel in Jugendämter und Jugendberatungsstellen eingebettet. Aber auch ein Jugendzentrum oder eine andere Einrichtung kann als Jugendinformationsstelle genutzt werden.
Quellen und/oder Anmerkungen
- ↑L. De Rycke, G. Kaesemans ua (2005). Die Klicks klickten vorbei. Leuven-Apeldoorn: Bürge.
- ↑Custers, K. & Mortelmans, D. (2006). Jugendinformationen in Flandern. Abschlussbericht. Antwerpen: Universität Antwerpen.
- ↑ http://www.eryica.org/
- ↑ http://www.ambrassade.be