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Johan van Heurn
Johan van Heurn
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Allgemeine Information
SpitznameJan van Heurn
Geboren's-Hertogenbosch, 7. März1751 (Taufdatum)
Verstorben's-Hertogenbosch, 19. März1815
StaatsangehörigkeitFlagge der Niederlande Die Niederlande
BerufAnwalt
Bekannt ausDer Orgelbauer

Johan/Jan van Heurn ('s-Hertogenbosch getauft, 7. März1751 - Dort, 19. März1815) war ein Holländer Anwalt und Publizist.

Er war ein Nachkomme der Familie Van Heurn und ein Sohn von Johan Hendrik van Heurn und Anna Roemer, die ihn am 7. März 1751 innerhalb der Niederländisch-Reformierten Kirche taufen ließ. Papa war einige Zeit Schiffe aus 's-Hertogenbosch. Er selbst war mit Geertruid van Genderen verheiratet.

Er studierte an der Illustrious School of Den Bosch und Jura an der Universität Utrecht und promovierte dort 1772 mit einer Dissertation zum Besitzrecht. Anschließend wurde er Rechtsanwalt in seiner Geburtsstadt und 1786 auch Beamter der Zoll- und Entleihungskammer (als Nachfolger seines Vaters). Er wurde 1776 von der Stadt ernannt Professor in Recht (an besagter Illustrious School) wegen der Arbeit seines Vaters Geschichte der Stadt und Meijere von 's Hertogenbosch, sowie der wichtigsten Taten der Herzöge von Brabant. Er bekleidete hohe Ämter in Brabant, wie zum Beispiel Kanoniker in der Kirche Petersdom zu Oirschot, Mitglied von Provinzstaaten und der Staatsrat im außerordentlichen Dienst. Er verhandelte mit General pichegru über die Kapitulation von Den Bosch während der Belagerung von 's-Hertogenbosch.

Das dreibändige Buch wurde 1804 von ihm veröffentlicht Der Orgelbauer über Orgelbau.[1] Dazu konsultierte er unter anderem das Buch L'art du facteur d'orgues ab 1778 von Francois Dom Bedos de Celles. Außerdem pflegte er Kontakte zu verschiedenen Orgelbauern. Das Buch hat zahlreiche Nachdrucke, manchmal Faksimile-Ausgaben, wie 1988 von Frits Knuf Buren, erlebt.

Er starb am 19. März 1815 nach langer schwerer Krankheit.[2]