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John Berryman

John Allyn Berryman (McAlester, Oklahoma, 25. Oktober1914Minneapolis, Minnesota, 7. Januar1972) war ein amerikanischer Dichter und Schriftsteller.

Leben und Arbeiten

Berryman lebte die ersten zehn Jahre seines Lebens in Oklahoma und zog dann nach Florida, wo sein Vater zwei Jahre später Selbstmord beging. Seine Mutter ging zu New York und wieder heiratete, wurde John in ein privates Internat geschickt Connecticut geschickt. Er hat Englische Literatur studiert Universität von Columbia (Biene Mark Van Doren) und später in England, zum Universität von Cambridge. Nach seiner Rückkehr nach Amerika lehrte er an der Universität von Iowa, Harvard und Princeton.

Berryman begann in den 1930er Jahren Gedichte zu schreiben. In den 1940er Jahren veröffentlichte er drei Sammlungen, doch 1956 gelang ihm der große Durchbruch mit Hommage an Herrin Bradstreet, ein dramatischer Monolog, in dem er seine Bewunderung für Anne Bradstreet, auch "erste amerikanische Dichterin" genannt. Das Gedicht beschäftigt sich mit ihrem körperlichen und religiösen Leiden und spiegelt dies auf das moderne Weltgeschehen. Berryman verwendet eine experimentelle Schreibweise mit neuen Interpretationen historischer Fakten und Wortbedeutungen, die oft außerhalb des allgemein akzeptierten Kontexts verwendet werden.

Berryman setzte seinen experimentellen Stil mit der Kollektion fort 77 Traumlieder, von 1956, mit dem er Pulitzer-Preis gewonnen. Es ist eine komplexe, kritische Abhandlung über die imaginierte Person „Henry“, die sich nach und nach als Alter Ego von Berryman selbst entpuppt. Im Die Traumlieder (1967), Sein Spielzeug, sein Traum seine Ruhe (1969) und Liebe & Ruhm (1970) führt er diesen autobiographischen Ansatz weiter aus und arbeitet seine Sprachexperimente zu einem ganz eigenen Stil aus. Berryman gilt als Teil der Schule der 'konfessionelle Poesie“ und steht in eindeutigem Zusammenhang mit Robert Lowell und Anne Küster. Der Humor, den er immer wieder durch die Behandlung ernster Lebensthemen webt, wirkt jedoch relativierend und erfrischend.

Berryman schrieb auch eine Reihe von Kurzgeschichtensammlungen und eine kritische Biografie über die 1940er Jahre Stephen Crane (1950). 1972 wurde Berryman Selbstmord von einer Brücke auf dem Eis des Mississippi springen.

Fragment

- Schwarzes Haar, lateinamerikanisches Gesicht, Karbunkel unten...
Der Pummel neben ihr grinst … was für Wunder
Grübelt sie da drüben wirklich?
Das Restaurant brummt, als sei sie auf dem Mars.
Wo ist es schief gelaufen? Es musste ein Gesetz gegen Henry geben
- Da ist es, Mr. Bones.

(Übersetzung Rob Schouten)

Bibliographie (Auswahl)

  • Gedichte (1942)
  • Die Enteigneten (1948)
  • Hommage an Herrin Bradstreet (1956)
  • 77 Traumlieder (1964)
  • Berrymans Sonette (1967)
  • Die Traumlieder (1969)
  • Sein Spielzeug, sein Traum seine Ruhe (1969)
  • Wahnvorstellungen usw. (1972)

Literatur und Quellen

  • A. Bachrach u.a.: Enzyklopädie der Weltliteratur. Büsum, 1980-1984. ISBN 90-228-4330-0
  • P. Mariani: Traumlied: Das Leben von John Berryman. New York, Morgen, 1990.

Externe Links