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Jonathan Meese
Meese im März 2008.

Jonathan Meese (Tokio, 1970) ist ein Deutsche Künstler. Er macht bildende Kunst (Gemälde, Skulpturen und Installationen), arbeitet aber auch als Performance-Künstler. Im jährlich erscheinenden Kunstführer Der Sammlerleitfaden (2006) wurden seine Performances als liturgisch und seine Installationen als Dionysisch. Meese verwebt in seinen Arbeiten philosophische, politische und kulturelle Themen.[1] Seine Arbeit wurde in der Saatchi-Galerie und der Musée d'Art Moderne et Contemporain. Berühmtheit erlangte er erstmals durch seinen Auftritt beim Berliner Biennale ab 1994.[1]Vom 1. Oktober 2010 bis 15. Januar 2012 zeigte das Gemeentemuseum Den Haag eine große Ausstellung mit dem Titel: Totalzelbportrait - Diktatur der Kunst. Gemälde, Videos und ein Keller voller besonderer Objekte und Konstruktionen, in denen viel von Skeletten Gebrauch gemacht wurde.

Jonathan Meese wurde 2013 strafrechtlich verfolgt, weil er im Jahr zuvor bei einer Veranstaltung den Nazi-Gruß gezeigt hatte, aber er argumentierte erfolgreich, dass die Geste Teil einer Interview-Kunst-Performance war und wurde freigesprochen.

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