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Joost de Wit (Ammerzoden, 1963) ist ein niederländischer Fußballdirektor.
Bevor er im Profifußball aktiv wurde, hatte De Wit verschiedene Führungspositionen in der Unternehmenswelt inne. Dann bekam er eine Vollzeitstelle bei PSV. Zusammen mit dem damaligen Ausbildungsleiter Wiljan Vloet Er richtete ein Talent-Tracking-System ein. Er wurde auch Gastprofessor an der Cruyff-Institut. In seiner Freizeit spielte De Wit am Samstag Fußball in der Hauptliga Roda Jungs und VV Jan van Arckel.
Im Jahr 2011 wurde De Wit General Manager des Fußballclubs RKC Waalwijk, wo er bereits als Jugendtrainer tätig war. In seiner Zeit gelang es RKC, nach einem Jahr Abwesenheit in die Eredivisie aufzusteigen. Der Club nahm auch sofort die Playoffs für den europäischen Fußball und beendete die Saison offiziell auf dem siebten Platz.
Am 16. Mai 2013 wurde er zum Generaldirektor der Vitesse. Seine größte Aufgabe war es, den Verein wieder gesund zu machen, nach Vitesse unter Besitzer Merab Zjordanien erlitt jahrelang schwere finanzielle Einbußen. 2013 verkaufte der Georgier den Verein an Alexander Chigirinsky, die ihrerseits ihre Anteile im Jahr 2018 an Valeriy Oyfu. De Wit war mehr als fünf Jahre Generaldirektor. Unter seiner Führung wurde Vitesse wieder finanziell gesund. Darüber hinaus qualifizierte sich der Verein in dieser Zeit mehrmals für den europäischen Fußball und gewann den KNVB-Pokal. Am 21. Februar 2019 trat er mit sofortiger Wirkung als Geschäftsführer zurück. Er tat dies aus Unzufriedenheit mit der Politik des Aufsichtsrats in Arnheim. Ihm folgte Arnhemmer Pascal van Wijk. De Wit wurde im Dezember 2019 zum UEFA. Er wird an Governance-Angelegenheiten und strategischen Entwicklungen bei Klubs und Verbänden beteiligt sein. Er trat auch dem Vorstand der Basketball Experience NL (BEN) Stiftung bei.
| Vorgänger: Erwin Kasakowski | Geschäftsführer von Vitesse Kann2013 - Februar2019 | Nachfolger: Pascal van Wijk |