WikiDer > Joseph Hartmann Stuntz
Joseph Hartmann Stuntz (Arlesheim Biene Basel, 23. Juli1793 – München, 18. Juni1859 war ein schweizerisch-DeutscheKomponist, Musikpädagoge und Dirigent. Er war der Sohn des Malers Johann Baptist Stuntz (1755-1836).
Lebenszyklus
stuntz wurde in 1808 Mitglied der Hofkapelle in München, studiert mit Peter von Winter und danach unter anderem von 1813 bis um 1816 Biene Antonio Salieric im Wien. Von 1816 bis 1818 er war Kapellmeister an der Italienisch Oper in München. 1824 wurde er zum Hofoperndirektor und in 1825 den Hof machenKapellmeister am Hof des Königs Ludwig I. von Bayern. Als Komponist wurde er vor allem für seine Vokalmusik bekannt. Neben Opern und zahlreichen Liedern und Chören schrieb er vor allem Kirchenmusik und Werke für verschiedene festliche Anlässe am Hof.
Im 1826 er war der Gründer der Münchner Liedertafel. Der Komponist Konrad Maximilian Kunz (1812-1875) war ein Schüler von Stuntz.
Seine Opern hatten nicht den gewünschten Erfolg, aber einige gingen hinein into Teatro alla Scala im Mailand Premiere.
Kompositionen
Arbeiten für Orchester
- Fantasie, für Oboe und Orchester
- Frascarola oder Tarantella, Tanz Kalabrei
- Sinfonie d-Moll
Arbeiten für eine Konzertband
- 1847Turner auf zum Streit
- Festivalmarsch
- Teutscher Bardengesang zur Eröffnung der Walhalla, Marsch für Bläser und Schlagzeug
Messen und geistliche Musik
- 1837Schrittweise »Locus iste«, für 4-stimmigen gemischten Chor
- 1837Offertorium »Domine in simplicate«, für 5-stimmigen gemischten Chor
- Agnus Deic, für Bass, Horn und Orchester
Musiktheater
Opern
| Abgeschlossen in | Titel | Taten | Premiere | Libretto |
|---|---|---|---|---|
| 1819 | La rappressaglia ossia Il contracambio; ebenfalls: Das Schloss Lowinsky | 2 Akte | 2. Oktober1819, Mailand, Teatro alla Scala | Cesare Sterbinic und Giuseppe Felice Romanic |
| 1820 | Heinrich IV. zu Ivry | 3 Akte | 12. September1820, München, Neues Königliches Hof- und Nationaltheater | Jakob Ignaz Sendtner, zu Voltaire, «Charlot» |
| 1820 | Argene und Dalmiro | 2 Akte | 1820, Turin | Antonio Peracchi |
| 1820 | Constantino | 2 Akte | 12. Februar1820Venedig | P. A. Tindorio Dalmiro |
| 1821 | Elvira und Lucindo | 2 Akte | 1821, Mailand, Teatro alla Scala | Luigi Romanelli |
| 1824 | Garibaldi von Agilolfinger; Musik angepasst von Wolfgang Amadeus Mozart, Die Clemenza di Tito | 1824, München | Casar Max Heigel, zu Pietro Metastasi | |
| 1827 | König Stanislaus | 2 Akte | 3. August1827, Berlin, Königstadtisches Theater | Joseph von Seyfried |
| 1845 | Maria Rosa | 3 Akte | 1845, München | kleiner |
Bühnenmusik
- Ein Wintermärchen, 5 Akte, - Uraufführung: 29. Januar1830, München, Königliches Hof- und Nationaltheater
Arbeit für Chöre
- Hymne à La Fontaine Merveilleuse, op. 18
Vokalmusik
- 1847Turner auf zum Streit
- An meine Frau
- Dåne liksom åskan bröder
- Der Spinnerin Nachtlied, für Sopran, Flöte und Klavier
- In's Frei, für gemischten Chor
- Wiegenlied
Veröffentlichungen
- Jozef Robijns, Miep Zijlstra: Allgemeine Musiklexikon, Haarlem: De Haan, (1979)-1984, ISBN 978-90-228-4930-9
- Rudolf Groß: Joseph Hartmann Stuntz als Opernkomponist, München. 1934. Dissertation. Würzburg, Triltsch. 80. 104
- Andreas Masel: Das Große Ober- und Niederbayerische Blasmusikbuch; mit Beiträgen von Stephan Ametsbichler, Stefan Hirsch und Heinz Wohlmuth; Ehrentafel der Ober- und Niederbayerischen Blasmusikkapellen, Wien: Verlag Christian Brandstatter, 1989, 543 S., ISBN 3-85447-291-9
- Sven G. Winquist: Musik i svenska ljudfilmer 1950-1959, Stockholm: Svensk Musik, 1985, 194 S., ISBN 978-91-854-7023-5
- Willi Schuh: Schweizer Musikbuch : Musikerlexikon, Zürich: Atlantis Verlag, 1979
- Edgar Refardt: Historisch-biographisches Musikerlexikon der Schweiz, Leipzig-Zürich: Gebr.-Nr. Umarmung, 1928, 355 S.
- Adolph von Schaden: Artistisches München im Jahre 1835 or Verzeichniss gegenwartig in Bayerns Hauptstadt lebender Architekten, Bildhaur, Tondichter, Maler, Kupferstecher, Lithographen etc. Aus den von ihnen selbst entworfenen oder revidierten Artikeln zieammengestellt ..., München: 1836