WikiDer > Juan Negrin
Juan Negrin und Lopez (Las Palmas, 13. Februar1892 – Paris, 14. November1956) war ein Spanier sozialistisch Staatsmann. Negrín war der Sohn eines wohlhabenden Geschäftsmannes. Er studierte Rechtswissenschaften am Technischen Institut der Kanarische Inseln. Dann hat er Medizin studiert Deutschland und promovierte. Im 1922 Er wurde zum Professor für Physiologie und Medizin an der Complutense Universität Madrid. Während der Diktatur des Generals Miguel Primo de Rivera (1923-1930) wurde er Sozialist und trat der PSOE (Partido Socialista Obrero Español, d.h. die spanische Sozialistische Arbeiterpartei). Er war ein Anhänger der gemäßigten und reformistischen Ideen des Sozialismus Indalecio Prieto.
Nach dem Fall der Diktatur trat er dem republikanischen Pakt von San Sebastián (1930). Bei den Kommunalwahlen April1931 wurden von den Sozialdemokraten und Republikanern gewonnen, King Alfons XIII von Spanien abgedankt und die Republik ausgerufen. Von 1931 bis 1933 Negrín war Finanzminister im KabinettAzana.
Kurz nach Beginn der spanischer Bürgerkrieg Negrín wurde Finanzminister im sozialistischen Kabinett von Francisco Largo Caballero. Negrín wusste mehr militärische Unterstützung für die Republikaner bei der Sovietunion um es zu erledigen. Die sowjetischen Agenten verstärkten ihre Kontrolle über die Republikaner Spanien. Im Oktober 1936 Largo Caballero und Negrín stellten – ohne die anderen Regierungsmitglieder zu informieren – die Goldreserven der Sowjetunion gegen zusätzliche militärische Unterstützung (hauptsächlich in Form von Kampfflugzeugen) zur Verfügung.
Auf 17. Mai1937 Negrín wurde Premierminister, weil Largo Caballero im Namen der UdSSR die Trotzkistensky ablehnte POUM verbannen. Unter Ministerpräsident Negrín fiel Spanien in den sowjetischen Einflussbereich. Eine am 30. April 1938 Friedenspakt, der den Nationalisten angeboten wurde, wurde von General unterzeichnet Franco abgelehnt.
Obwohl unter Negrín die Religionsfreiheit in der republikanischen Zone formell wiederhergestellt wurde, kam es in der Praxis zur Verfolgung des katholischen Klerus und Klöster weiter - wenn auch jetzt mit Stalinist Methoden der Geheimpolizei und ohne die öffentlichen Massaker, die Trotzkisten und anarchistische Milizen an katholischen Personen verübt hatten. Auch unter Negríns Ministerpräsidentschaft wurde die Macht des Anarchisten CNT und der Antistalinist TrotzkistPOUM weitgehend eingedämmt, so dass etwas Ruhe einkehrte und das republikanische Spanien schließlich unter stalinistischen Einfluss geriet. Aufgrund des Vorrückens der nationalistischen Aufständischen zog sich die republikanische Regierung vom Präsidenten zurück Azana zu Frankreich raus rein 1939. Negrín ist in geblieben Kann1940 zu Mexiko. Während der Zweiter Weltkrieg er blieb Premierminister der spanischen republikanischen Exilregierung.
Siehe auch
| Vorgänger: Francisco Largo Caballero | Premierminister von Spanien 1937-1939 | Nachfolger: Francisco Franco |