WikiDer > Judith-Brücke
Das Judith Brücke (Tschechisch: Juditin am meisten) war ein Brücke über die Moldau in der tschechischen Hauptstadt Prag. Die Brücke war der Vorläufer des heutigen Charles-Brücke und bestand jahrhundertelang als einziger fester Verbindungspunkt zwischen den beiden Stadtteilen. 1342 wurde die Brücke durch ein Hochwasser schwer beschädigt und nicht wieder aufgebaut.
Die Judith Bridge war die zweite Steinbrücke in Zentraleuropa, nach dem auf Deutsch Regensburg, die ihm als Vorbild diente.[1] Die Brücke wurde auf Initiative von gebaut Judith von Thüringen, die (zweite) Gemahlin des Königs Wladislaw II von Böhmen und trug ihren Namen. Der Bau der Judithbrücke begann nach 1157, als ihr hölzerner Vorläufer ebenfalls durch Hochwasser zerstört wurde. Die Brücke wurde 1160 oder 1172 fertiggestellt.
Die Judith-Brücke war 520 Meter lang und zehn Meter breit. Es wurde von sechzehn Säulen getragen.
Im 1357 links Herr des LandesKarl IV ersetzt diese Brücke durch eine Konstruktion von Sandstein um wiederholte Schäden zu vermeiden, denn in 1342 die Brücke wurde durch ein Hochwasser der Moldau schwer beschädigt. Diese neue Brücke, die Karlsbrücke, befindet sich etwas weiter südlich.
Reste der Brücke befinden sich im Kloster Crosier (Fundamente des Turms) und im Fluss. Die Judith Bridge ist daher eine der wenigen Romantik Brücken, von denen Teile erhalten sind.
Verweise
- ↑Regensburg – (Steinerne) Brücke nach Böhmen. Haus der Bayerischen Geschichte. Abgerufen am 29. Oktober 2008.