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Julianagroeve
Juliana-Steinbruch

Das Juliana-Steinbruch, Steinbruch Juliana, Steinbruch Schiepersberg oder Steinbruch Schiepersberg ist ein verlassener Limburger Mergelbruch und geologisches Denkmal In Holländisch Süd-Limburg in der Gemeinschaft Eijsden-Margraten. Der Steinbruch liegt östlich von Cadier und Keer in einem berghang der Plateau von Margraten im trockenen tal Geschwistergraben.

Etwa 200 Meter nordwestlich liegt der Steinbruch Köberg.

Geschichte

Der Kalksteinabbau begann 1938. Der abgebaute Kalkstein wurde an die Stickstoffbindendes Unternehmen des Maurits State Mine im Geleen.[1][2]

Die Gewinnung wurde 1954 wegen der schlechten Qualität des Mergels eingestellt.[2][1]

1971 entdeckt Werner Felder und Peter Bosch im Hang zwischen dem Steinbruch Koeberg und dem Steinbruch Juliana eine kleine prähistorische Feuersteinindustrie. Ein Teil des Hanges wurde dann ausgehoben, um Platz für eine Schmalspur.[1]

Im Jahr 2011 wurde der Steinbruch ein Naturschutzgebiet und im Besitz von Die Limburger Landschaft.[2]

Geologie

Unter dem Margratner Plateau befindet sich eine dicke Kalksteinschicht. Auf diesem Kalkstein liegen grobe braune Kiesablagerungen des Gittergewebe des Ablagerungen des Heiligen Geertruid die hier im Steinbruch Juliana auf der Hochebene eine Mächtigkeit von etwa eineinhalb Metern hat. Unter diesem Maaskies beginnt der Kalkstein der Maastricht-Formation das kommt aus dem Oberkreide. Im Steinbruch werden folgende Kalkschichten freigelegt: die Kalkstein von Nekum und der Skyline von Laumont, das Kalkstein von Emael und der Horizont von Romontbos, das Kalkstein aus Schiepersberg und der Horizont von Schiepersberg, das Kalkstein aus Gronsveld und der Horizont des Heiligen Petrus und der obere Teil des Kalkstein von Valkenburg.[1][3]

In der Steinbruchwand sind zahlreich geologische Orgelpfeifen sichtbar, die mit grobem braunem Kies gefüllt sind. Diese Orgelpfeifen entstanden, weil Regenwasser in den Boden eindrang und Kalkstein auflöste.[1][3]

Der Steinbruch Juliana wurde als Schreibort des Kalkstein aus Schiepersberg.[3]

Natur

Interessant sind auch die Kalkmagerrasen, auf denen ein interessanter Pflanzenwuchs zu finden ist gerippter kurzer Schaft, wilder Majoran, gelbes Herz, Frühlingsgans und großer Thymian. An den steilen Kalksteinhängen finden Sie unter anderem: Stamm mit Habichtskraut, graues Habichtskraut, weiche Fetthenne, Taubenkraut und Glockenblume.[4]

Die im Steinbruch entstandenen Becken bilden einen Lebensraum für die for Hebamme Kröte und der Gelbbauchunke.[5]

Siehe auch

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