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Jumper (computer)

Jumper sind primitive Schalter, die verwendet werden, um Hardware- konfigurieren. Sie wurden in den allerersten Computern verwendet und sind auch heute noch auf moderner Hardware vorhanden.

Ein Jumper besteht aus 2 Teilen:

  • Der Jumper ist ein Metallclip in einem Kunststoffgehäuse. Es wird über zwei Steckbrückenstifte gelegt, um eine Verbindung herzustellen, oder davon entfernt, um es zu trennen. Die Größe dieser Teile ist nahezu standardisiert. Springer werden manchmal auch Shunts oder Reiter genannt.
  • Die Jumper-Pins sind die Pins, über die die Jumper geschoben werden müssen, damit eine bestimmte Verbindung hergestellt werden kann. Sie befinden sich meist in Zweiergruppen, es ist aber auch möglich, dass drei Pins hintereinander liegen, sodass eine Verbindung von 1 und 2 oder von 2 und 3 hergestellt werden kann.
PCB von der Vorderseite eines Computers, die eine Zahl anzeigt. Über Jumper kann eingestellt werden, welche Zahl das ist. Im Vordergrund sind lose Pullover.

Neben Jumpern gibt es auch Dip-Schalter: Dies sind Schalter, die je nach Typ in zwei oder mehr Positionen eingestellt werden können. Im Gegensatz zu Jumpern sind DIP-Schalter auf der Leiterplatte befestigt.

Was ist ein Jumper?

Ein Jumper ist ein mechanischer Schalter deren Status (ein/aus) einfach von Hand geändert werden kann. Im Wesentlichen handelt es sich um eine offene Verbindung, die geschlossen werden kann, indem ein Jumper über die Jumper-Pins gelegt wird, sodass sie elektrisch verbunden sind. Der Hardware-Entwickler ermöglicht es dem Benutzer somit, das Verhalten der Hardware zu beeinflussen, indem er bestimmte Kombinationen von Pins öffnet oder schließt. Wenn der Computer gestartet wird, überprüft er, welche Stromkreise geöffnet oder geschlossen sind. Normalerweise sehen wir Jumper auf Festplatten und Motherboards. Normalerweise ist auf der Hardware aufgedruckt, wie die Jumper gesetzt werden können.

Der Hauptvorteil von Jumpern ist, dass sie einfach sind: Wenn die Jumper richtig gesetzt sind, funktioniert die Hardware ordnungsgemäß (What You See is What You Get). Der Hauptnachteil von Jumpern besteht darin, dass der Benutzer einige körperliche Maßnahmen erfordert, um sie zu ändern, und das ist nicht immer einfach. Außerdem sind Jumper sehr klein und können bei Unachtsamkeit leicht verloren gehen. Änderungen müssen auch bei ausgeschaltetem Computer vorgenommen werden. Diese Nachteile sind einer der Gründe, warum man vor Jahren mit der Entwicklung von Plug-and-Play-Geräten begann, bei denen alle Einstellungen durch Software vorgenommen werden.

Jumper werden auf viele verschiedene Arten bezeichnet. Auf Mainboards sind sie oft nummeriert (JP1, JP2, ...). Für einige Anwendungen müssen Jumper nach bestimmten Einstellungen in einer Gruppe gesetzt werden. Wie das geht, finden Sie in der Hardware-Dokumentation oder auf der Hardware selbst.